DETTELBACH

Die Nachbarn vor Blicken schützen

Ferienzeit auch im Dettelbacher Stadtrat. Dort übernimmt dann der Haupt- und Bauausschuss die Arbeit. Bei der Tagung am Donnerstagabend wurde klar: Auch Stadträte machen Urlaub, von sieben regulären Mitgliedern hatten gleich fünf ihren Vertreter geschickt. Die arbeiteten sich zügig durch die knapp 150 Seiten Sitzungsvorlagen.
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Ferienzeit auch im Dettelbacher Stadtrat. Dort übernimmt dann der Haupt- und Bauausschuss die Arbeit. Bei der Tagung am Donnerstagabend wurde klar: Auch Stadträte machen Urlaub, von sieben regulären Mitgliedern hatten gleich fünf ihren Vertreter geschickt. Die arbeiteten sich zügig durch die knapp 150 Seiten Sitzungsvorlagen.

Allerdings: Einschließlich Tagesordnung und Deckblatt waren es nur sechs Seiten, die sich mit relevanten Dettelbacher Themen befassten. Der Rest war eine Flächennutzungs- und Bebauungsplanänderung der Stadt Kitzingen im Gebiet „Schwarzacher Straße Ost“, bei der die Belange der Stadt Dettelbach nicht berührt sind. Die Papierflut hielt sich in Grenzen, da Dettelbacher Räte die Sitzungsunterlagen online zugestellt bekommen.

Aufschüttungen und eine zwar nur 90 Zentimeter hohe, aber immerhin 24 Meter lange Stützmauer zum Abfangen der Aufschüttung wollten Bauwerber im Baugebiet Bibergauer Straße in Euerfeld als Befreiung vom Bebauungsplan genehmigt bekommen. Die Räte lehnten ab, um Nachbarn vor Blicken zu schützen.

An die Firma Trend Bau geht der Auftrag zur Sanierung des Wirtschaftswegs „Oberer Küffleinsmühlenweg“ in Brück. Die Angebotssumme beträgt 56.734 Euro, die Kostenschätzung lag bei 60.000 Euro.

Bei der Sanierung der Hauptwege im Euerfelder Friedhof sind ergänzende Arbeiten nötig, etwa die Korrektur verschobener Treppenstufen und der Einbau von Leistensteinen anstelle eines Streifenfundaments, das Grabarbeiten erschwert. Der Nachtrag beläuft sich zwar nur auf gut 3500 Euro, da dies die Angebotssumme von rund 28 000 Euro aber um mehr als zehn Prozent überschreitet, musste der Ausschuss beschließen.

Da der Bauhof einen Teil der Arbeiten doch nicht ausführen kann, kommen die Rohbau- und Straßenbauarbeiten am Horn'schen Spital mit knapp 35 000 teurer, als mit 15 000 Euro kalkuliert. Da die Position Kernbohrung dabei sehr teuer ist, soll diese noch einmal separat bei Spezialfirmen ausgeschrieben werden. Davon erhofft sich die Verwaltung dadurch ein günstigeres Ergebnis. Damit die Arbeiten noch in diesem Jahr ausgeführt werden können, kann die Bürgermeisterin am Ende den Auftrag an die wenigstnehmende Firma vergeben.

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