MARKTBREIT

Die Nachbarn der Werkstatt vor Lärm schützen

Auch wenn es im Gewerbegebiet liegt: Die Art, wie eine ehemalige Glaserei derzeit genutzt wird, gefällt den Mitgliedern des Marktbreiter Bauausschusses gar nicht.
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Marktbreit
Foto: Karl Schönherr

Auch wenn es im Gewerbegebiet liegt: Die Art, wie eine ehemalige Glaserei derzeit genutzt wird, gefällt den Mitgliedern des Marktbreiter Bauausschusses gar nicht. „Derzeit wird dort geschraubt, gemacht, getan und gefeiert“, sagte Bürgermeister Erich Hegwein in der Sitzung am Mittwochabend. Zudem werden dort Reifen gelagert und Autos ausgeschlachtet und abgewrackt.

Das ist zwar alles im Gewerbegebiet möglich, aber nicht zu allen möglichen Zeiten, wie es dort eben geschieht. Grundsätzlich stimmten die Räte einer Nutzungsänderung in ein Werkstattgebäude zu, machten aber auch klar, dass die Auflagen des Gewerberechts, des Brand- und Immissionsschutzes, sowie des Lärmschutzes für Nachbarn einzuhalten sind. Vor einer Genehmigung sollten sich Landratsamt und Stadt dort umsehen.

Weitere Punkte der Sitzung waren:

• Leben soll wieder einkehren in den Fränkischen Hof in Marktbreit, deshalb stimmten die Räte einer Umnutzung von Wohnräumen in Gewerberäume der Gaststätte zu. Die Räte freut's, denn „wir werden überrannt von Touristen“, so Hegwein, weshalb eine weitere Gastronomie in der Stadt wichtig ist.

• Der Friedensweg ist ein stark genutzter Flurbereinigungsweg zwischen Gnodstadt und Hopferstadt, der als Ortsverbindungsstraße gewidmet ist. Im Kurvenbereich ist er auf einer Länge von rund 100 Meter bis zur Gemarkungsgrenze sanierungsbedürftig, die Kosten dürften sich auf rund 50 000 Euro belaufen. Die Räte stimmten der Sanierung zu, der Bürgermeister soll sich mit seinem Ochsenfurter Kollegen in Verbindung setzen, denn auch dort ist der Weg auf einer kurzen Strecke reparaturbedürftig.

• Zwar liegt für die dringende Erneuerung der Wasserschieberkreuze nur ein Angebot vor, da dies sich aber im Bereich der Kostenschätzung von 185 000 Euro bewegt, wurde der Bürgermeister beauftragt, den Auftrag zu vergeben.

• Der Parkplatz neben dem Wohnmobilstellplatz erhält eine Höhenbegrenzung von 2,20 Meter, um zu verhindern, dass dort ebenfalls Wohnmobile parken und die Einrichtungen des offiziellen Platzes kostenlos mitnutzen.

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