KIRCHSCHÖNBACH

Die Missgeschicke der Kirchschönbacher

Die Kirchschönbacher Dorfjugend glossierte in der Kirchweihpredigt wieder mit zahlreichen Geschehnissen und Missgeschicken von Bürgern aus dem vergangenen Jahr. Dabei lief Kirchweihprediger Joachim (Jockl) Dusel wieder zur Hochform auf.
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Hoch auf dem Wagen: Die Kirchschönbacher Jugend nahm die Missgeschicke von Ortsbürgern im vergangenen Jahr aufs Korn. Foto: Foto: hans rössert

Die Kirchschönbacher Dorfjugend glossierte in der Kirchweihpredigt wieder mit zahlreichen Geschehnissen und Missgeschicken von Bürgern aus dem vergangenen Jahr. Dabei lief Kirchweihprediger Joachim (Jockl) Dusel wieder zur Hochform auf.

Auf vier Motivwägen wurden Begebenheiten aus dem letzten Jahr dargestellt. Rund 50 Personen aus Dorfjugend und Kirchweihmusikern nahmen am Umzug teil. Manch ein Bürger erkannte sein Missgeschick und musste kräftig darüber lachen – und die Kirchweihbesucher freuten sich mit. Immer wieder untermalten die Kirchweihmusikanten die Vorträge und Gstanzel von Jockl Dusel, der selbst am Tenorhorn mitwirkte und vor den Häusern der Stadträte und dem Dorfwirt die Kirchweih hochleben ließen.

Zu hören gab es Geschichten wie diese: Wenn du in Würzburg bei einer Sauftour deine Kumpels verlierst und im Taxi noch ein wildfremdes Mädchen mit nach Hause nimmst, kein Geld mehr für den Taxifahrer hast, am Geldautomaten deine PIN-Nummer nicht mehr weißt, deinen Personalausweis beim Taxifahrer abgeben musst, das Mädchen im Taxi wieder mit nach Würzburg schickst, muss es schon ein gehöriger „Fetzen“ gewesen sein, was einem Kirchschönbacher so passierte.

Dusel schilderte auch minutiös aufgelistet den letzten Arbeitstag eines weiteren jungen Bürgers in einem Einkaufsmarkt. Dieser Tag endete im Krankenhaus, wo der Finger wieder zusammengenäht wurde. Danach musste der junge Mann seinen Dienst bei der Bundeswehr antreten. So schickte die Kirchweihjugend eine Eilmeldung an die Bundeswehr. Man möge ihm keine Waffen in die Hand geben und ihn lieber zum Kartoffelschälen einsetzen, aber bitte mit einem stumpfen Messer.

Ein anderes Missgeschick passierte einer jungen Kirchschönbacherin, die beim Spaziergang in einem Feuchtgebiet stecken blieb. Aber sie wusste sich zu helfen: Die junge Dame rief ihren Liebhaber an, der sie befreite. Die Gummistiefel blieben aber im Sumpf stecken. So trug er seine Liebste mit seinen großen Händen nach Hause.

In seinen Gartenteich setzte ein Hausbesitzer Graskarpfen ein. Als diese jedoch die Seerosen seiner Frau anknapperten, wurde es jeden Tag ein Fisch weniger. Als dies der Ehemann merkte, schob es die Frau auf die Katze. Im gleichen Haus wurde eine Schlange gesichtet. Weder Tierschutz noch Polizei wollten helfen, beim Fressnapf bekamen sie den Tipp, die Ringelnatter im Freien auszusetzen. Beim nächsten Mal sollten sie googlen, da bekämen sie schneller Hilfe. Im und am Pfarrsaal feierte die Jugend unter den Klängen bis in die späten Abendstunden weiter.

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