KITZINGEN

Die Landrätin lädt zur Fastnachtsfeier

Bereits zum dritten Mal lud Landrätin Tamara Bischof zum Fastnachtsempfang ins Landratsamt. Mit dabei waren die Fastnachtsvereine des Kitzinger Landes.
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Der Einladung von Landrätin Tamara Bischof (Mitte) zum Fastnachtsempfang des Landkreises waren Fastnachtsvereine aus dem ganzen Landkreis gefolgt. Foto: Foto: Martin Nefzger
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Strahlend steht Landrätin Tamara Bischof im Gewölbekeller des Landratsamtes. Sie trägt einen roten Frack mit glitzernden Pailletten, dazu einen farblich passenden Zylinder. In dem Saal unter dem Landratsamt bittet Bischof die Fastnachtsvereine der Landkreisgemeinden zum Fastnachtsempfang. Bereits zum dritten Mal findet dieser statt.

Der Fastnachtsempfang als Tradition

Das stellt in seiner Rede auch Norbert Schober, der Bezirkspräsident des Fastnachtsverbands Franken (FVF), fest. „Jetzt waren wir schon drei Mal zusammen“, verkündet er. „Damit ist es jetzt eine Tradition.“ Neben ihm ist auch der Präsident des FVF, Bernhard Schlereth, vor Ort.

Diesem wird beim Fastnachtsempfang eine besondere Ehre zuteil: Die Föderation Europäischer Narren Deutschland – eigentlich ein Konkurrenzverband zum FVF – verleiht ihm den Lachenden Löwen Bayern, einen ihrer Orden. Doch nicht nur Schlereth wird bedacht – auch der Landrätin wurde von jedem der anwesenden Fastnachtsvereine eine der Auszeichnungen verliehen.

Funkenmariechen und Büttenreden

Neben Verleihungen und Reden gab es bei dem Empfang ein buntes Rahmenprogramm: Mehrere Funkenmariechen zeigten ihr können. Bei ihrer Büttenrede kamen Agnes Roth und Gabi Klein von der Iphöfer Stücht außerdem auf eine ganz besondere Idee.

„Unsere Marilyn vom Mee, statt Angela an die Spree“, forderten sie den Umzug von Landrätin Bischof nach Berlin, um dort die Bundespolitik aufzumischen. Doch Bischof zeigte sich wenig begeistert: „Wollen Sie mich etwa loswerden?“, fragte sie mit gespielter Bestürzung.

Ihr Können zeigte in der Bütt auch Pauline Büttner vom Fastnachtsverband Franken. Das erst 12-jährige Fastnachtstalent suchte in seiner Rede den perfekten Fastnachtsprinzen an ihrer Seite. Doch im Raum war kein passender Kandidat zu finden. Selbst FVF-Präsident Schlereth schied aus, als Büttner frech forderte: „Bevor du mein Prinz wirst sei nicht dumm, bau' lieber erst mal unser Fastnachtsmuseum um.“

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