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Wiesentheid

Die Jugend lädt zum Bürgermeister-Duell

Die Jugend bittet in Wiesentheid zum Bürgermeister-Duell. Auf Initiative der junge Liste WOW stellen sich Bürgermeister Werner Knaier (CSU) und sein Herausforderer Klaus Köhler (Bürgerblock) am Freitag, 28. Februar, um 17.30 Uhr den Fragen. Das Ganze ist allerdings gezielt für junge Wiesentheider bis zu einem Alter von etwa 35 Jahren gedacht. Entsprechend wird der Ort des Aufeinandertreffens nicht die große Steigerwaldhalle, oder ähnliches sein, sondern das Jugendzentrum in der Kolpingstraße.
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Die Juge Liste WOW bietet in Wiesentheid ein Duell der beiden Büürgermeister-Kandidaten an. Jonas Schug (links) und Andreas Laudenbach (rechts) leiten das Treffen mit Bürgermeister Werner Knaier (2. von links) und seinem Herausforderer Klaus Köhler. Foto: Andreas Stöckinger

Die Jugend bittet in Wiesentheid zum Bürgermeister-Duell. Auf Initiative der junge Liste WOW stellen sich Bürgermeister Werner Knaier (CSU) und sein Herausforderer Klaus Köhler (Bürgerblock) am Freitag, 28. Februar, um 17.30 Uhr den Fragen. Das Ganze ist allerdings gezielt für junge Wiesentheider bis zu einem Alter von etwa 35 Jahren gedacht. Entsprechend wird der Ort des Aufeinandertreffens nicht die große Steigerwaldhalle, oder ähnliches sein, sondern das Jugendzentrum in der Kolpingstraße.

Initiatoren des Ganzen sind Andreas Laudenbach, der seit 2014 im Gemeinderat für die WOW sitzt und das Amt des Jugendreferenten bekleidet, sowie Jonas Schug. Die beiden stehen auf Platz eins und zwei der jungen Liste. Jonas Schug wird als Moderator die Fragerunde der Bürgermeister leiten.

Den Grund, warum der Nachwuchs in Wiesentheid das Duell in die Hand nimmt, erläutert Andreas Laudenbach. Bei der Nominierungsversammlung der WOW für den Gemeinderat vor kurzem sei die Frage bei einigen der jüngeren aufgekommen, wer denn überhaupt als Bürgermeister zur Wahl stehe. Als Laudenbach die Namen der beiden Kandidaten nannte, fragten einige gerade bei Klaus Köhler, wer das denn sei. „Den kennen wir gar nicht, meinten manche“, schildert es der 30-jährige Gemeinderat.

Jugendliche können sich ein Bild von den Kandidaten machen

Die Vertreter der WOW betonen ihre Neutralität gegenüber ihren Anhängern. „Wir geben keine Wahlempfehlung. Jeder muss den Bürgermeister wählen, den er für am besten für die Jugend hält“, sagen Laudenbach und Schug. Sie hielten es für interessant, wenn sich Knaier und Köhler selbst den Jugendlichen und jüngeren vorstellten und fragten bei beiden an, ob sie dazu bereit wären.

Von beiden kam sofort die Zusage. Sowohl Knaier, als auch Köhler finden es als ein interessantes Format, um auch die jüngere Generation zu erreichen.  

Jugendreferent Laudenbach spricht den jungen Wiesentheidern zu, dass diese durchaus interessiert am lokalen Geschehen in ihrem Umfeld seien. Das habe er bei einem Workshop vor einigen Tagen festgestellt, als es darum ging, Ideen für die Gestaltung des Mehrgenerationenplatzes in der Gemeinde zu bringen. „Sie denken, von der großen Politik sind sie nicht so betroffen. Von dem, was hier läuft, bei den kleineren Sachen in ihrer Umgebung, schon eher“.

Was sich die Veranstalter vom Duell erhoffen? „Dass sich die Jugendlichen ein Bild von beiden Kandidaten machen können, und sehen, der steht für das und der für dieses. Gleichzeitig wollen wir dem künftigen Bürgermeister zeigen, dass die jungen Leute aktiv sind und sich einbringen wollen.“ Möglichst viele Fragen aus den Reihen der jungen Wähler wünsche man sich natürlich. Und auch Ideen, die sie den Kandidaten mitgeben.

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