Geiselwind
Eröffnung

Die Gespenster im Freizeitland Geiselwind sind los

Lebende Geister treiben im Freizeitland Geiselwind ab sofort ihr Unwesen. Besonders gruselig wird es in der neuen Geisterbahn "Fahrt zur Hölle". Mit der "Vergruselung" kommt der Park nun den langjährigen Wünschen seiner Besucher nach.
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Die Gespenster im Freizeitland Geiselwind treiben neuerdings ihr Unwesen. Fotos: Andreas Schütz
Die Gespenster im Freizeitland Geiselwind treiben neuerdings ihr Unwesen. Fotos: Andreas Schütz
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Bereits seit der Eröffnung Ende März spukt es in dem beliebten Freizeitland Geiselwind. Um die Gespenster in Zaum zu halten hat Geschäftsführer Michael Mensinger sogar Geisterjäger engagiert.

Es sei ein Herzenswunsch der Besucher gewesen, den Gruselfaktor im Park zu erhöhen. In den Besucherbefragungen sei die Geisterbahn als Anschaffungswunsch in den vergangen Jahren immer auf Platz 1 bis drei gelandet. In diesem Jahr erfüllte Michael Mensinger nun diesen Wunsch und legte sogar noch nach. "Wir sind bodenständig geblieben, haben aber viel investiert, um unsere hohe Kundenzufriedenheit aufrecht zu erhalten", erklärt der Geschäftsführer.

180 Meter Schienen mit Geruch

Die "Vergruselung" des Parks erfolgt in drei Stufen. Stufe eins ist die Ghosthunter Show, die auch für ganz kleine Kinder geeignet ist.
In dieser Show zeigt das ukrainische Akrobatenteam, mit dem das Freizeitland schon seit einigen Jahren zusammenarbeitet, sein sportliches Können bei einer unterhaltsamen Vorführung unter dem Thema Geister. Wer die Stufe zwei erleben will, kann dies im 4D-Motion-Kino tun. Hier wird in diesem Jahr der schaurige 4D-Film "Elvira's Mystic Castle" gezeigt. Begleitet von Feuereffekten begibt sich der Besucher hier auf die Reise durch ein Geisterschloss. Stufe drei, und damit die gruseligste Stufe von allen, ist die Geisterbahn "Geisterfahrt zur Hölle".

Auf 180 Meter Schienen fahren die Mutigen vorbei an gruseligen Gespenstern. Begleitet wird die Fahrt von Licht und Geruchseffekten. Dabei ist jede Fahrt einzigartig, denn in der Bahn tummeln sich lebende Gespenster, die die Besucher erschrecken. Außerdem kann die Fahrt auch individuell schneller oder langsamer gesteuert werden. Mit separatem Einstieg ist das Fahrgeschäft auch für Menschen mit Behinderungen geeignet.
Bei der offiziellen Eröffnung der Attraktionen am Samstag zeigte sich auch das Wetter von seiner gruseligen Seite. Trotz Nieselregen und kühlen Temperaturen waren aber einige Besucher gekommen um dem Ereignis beizuwohnen. Musikalisch wurde die Eröffnung von den Bläserinnen und Bläsern der Bläserklasse Drei-Franken-Eck umrahmt. "Die Geisterbahn rundet 2013 unsere breite Palette an Familienfahrgeschäften ab" erklärte Moderator Toni Müller.

Den Familiengedanken will das Freizeitland Geiselwind ganz klar in den Vordergrund stellen und einen erlebnisreichen Tag für jeden ermöglichen. Mit den neuen überdachten Attraktionen will man den Besuchern auch vermehrt die Möglichkeit geben, Regenschauer zu überbrücken. Neben den gruseligen Neuerungen haben sich auch sonst noch ein paar Veränderungen im Park ergeben. So wurden für die Besucher eine Liegewiese und neue Sitzgelegenheiten geschaffen.

Große Augen nach der Fahrt

Nach dem offiziellen Teil waren die Besucher schließlich an der Reihe, die neuen Fahrgeschäfte auszuprobieren. Zwei mutige Mitfahrer waren der sechsjährige Christian Giehl und seine Mama Erika Giehl. "Es war ganz gruselig", erzählt Christian kurz nach dem Ausstieg mit großen Augen, immer noch von der Fahrt beeindruckt. "Ganz gruselig war das Skelett im Sarg mit den leuchtenden Augen. Aber eigentlich war alles gruselig", erklärt er weiter. Der drei Jahre ältere Luis Lenhart gruselt sich zwar als "alter Hase" im "Fahrattraktionenmitfahrergeschäft" nicht mehr so schnell, fand die Attraktionen aber immer noch ziemlich aufregend. Ihm hat das 4D-Motion-Kino besonders gefallen. "Da ging es plötzlich so rauf und runter und dann hab ich gedacht: Jetzt flieg ich gleich nach hinten", beschreibt er die Bewegungen im Kino anschaulich.

Die Kinder waren aber nicht die einzigen Begeisterten. Auch bei dem ein oder anderen erwachsenen Mitfahrer stand hier und da beim Aussteigen ein Haar zu Berge, was aber auf Nachfrage natürlich keiner zugeben würde.
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