Segnitz
Tag des offenen Denkmals

Die Geschichte eines Hauses

Sehr gut besucht war am Sonntag der Segnitzer Beitrag zum Tag des offenen Denkmals. Im Falkshaus gab es aber schließlich auch viel zu sehen und zu genießen. Zum Thema des Denkmaltages "Holz" hatte das Anwesen mit dem stattlichen Fachwerk in der Hans-Kesenbrodstraße einiges zu bieten.
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Eine Ausstellung über die ehemalige Segnitzer Schiffmühle, deren letzter Besitzer Andreas Falk dem Haus seinen Namen gab, und der mächtige Stützbalken, ein Überrest der Mainmühle, erinnerten zunächst an dieses damalige Wunderwerk der Technik und an die Nutzung des Falkshauses als Müller- und Mehlhändlerdomizil.

Eine weitere Ausstellung zur Hausgeschichte schilderte den Werdegang des Gebäudes anhand eines Haus-Stammbaums von der Gemeindebäckerei über das Gasthaus Weißes Lamm zum Beherbergungsbetrieb und zur Schreinerei und Musikschule. Infobroschüren zur Hausgeschichte und zur Schiffmühle vermittelten hierzu einen umfassenden Einblick in das Falkshaus und in die Welt der Segnitzer Schiffmüller, Bäcker und Gastwirte. Wer näher in die Thematik Fachwerk einsteigen wollte, dem boten sich weitere Ausstellungstafeln mit einem kleinen Suchspiel zu den Segnitzer Fachwerkfassaden.

Mit musikalischen Klängen von Holzinstrumenten sorgten Heike Frank und Karin Bischoff für die richtige Stimmung im Haus und im Hofcafe, während Michael Geitz seine bisherigen Renovierungsmaßnahmen am Falkshaus und seine selbst gebauten Gartenmöbel vorzeigte und erläuterte. Dazu erinnerten selbst gebackenes Brot, Kaffee und Kuchen an den ehemaligen Gastronomiebetrieb und an die alte Segnitzer Gemeindebäckerei.


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