Das Thema Fusion der Wiesentheider Sportvereine beschäftigte die Mitglieder der DJK in ihrer Hauptversammlung. Zwar sei die Vereinigung „in unmittelbare Nähe gerückt“, wie der Vorsitzende Josef Heining sagte. Jedoch gibt es immer noch Diskussionsbedarf in einigen Bereichen, wie sich in der Versammlung zeigte.

Heining mahnte, „dass das bisher Erreichte nicht leichtfertig verspielt wird, sondern dass wir mit Elan an die organisatorischen Aufgaben gehen, die die Fusion der Sportvereine von uns fordert.“ Zunächst ging der Vorsitzende auf die Chronologie einer Fusion ein, mit der sich die großen Sportvereine DJK und TSV seit August 2004 wieder befassten. 2005 wurde als Vorbote dazu die Fußballabteilung der Klubs ausgegliedert und firmiert als eigener Verein (FSG), der von den Hauptvereinen finanziell unterstützt wird. Für die Vereinigung in einen Klub wurden in der Folge die Bereiche Satzung und finanzielle Situation als Schwerpunkte eruiert. Heining sieht das Ganze nach einigem Hin und Her nun auf gutem Weg.

Allerdings werde die mögliche Struktur des Fusionsvereins, die laut Heining nach einigen Hin und Her über die Satzung zwischen DJK und TSV geklärt schien, von Seiten des dritten Beteiligten, der FSG, in Frage gestellt. Die FSG brachte eine Organisationsform, ähnlich wie die der TG Kitzingen, ins Gespräch, was Heining nicht zu passen schien. Der Kitzinger Verein besitze ganz andere Strukturen, und sei „mit unserem neuen Verein nicht vergleichbar“. Heinig sagte, er sei auch im Hinblick auf die bisherige Arbeit zur Satzung, die sich seit Jahren hinziehe, auf Seite zu legen und das Ganze noch einmal aufzurollen.

Darüber, wie auch über einen möglichen Vereinsnamen debattierten die über 40 Mitglieder der Versammlung. Zum möglichen Vereinsnamen meinte Heining, dass dieser TSV/DJK heißen müsse, auch im Hinblick auf die Tradition der Vorgänger-Vereine. „FSG“ als Name könne er sich nicht vorstellen. Zum Thema Finanzen sei sich der DJK-Vorstand nach erfolgter Prüfung einig, dass dies angesichts bestehender Verbindlichkiten des TSV zu lösen sei.

Derzeit hat die DJK laut Bericht des Vorsitzenden 609 Mitglieder, die in vier Abteilungen plus der FSG Sport treiben. Probleme bereite der Dienst im Sportheim, wo es immer schwieriger werde, Helfer zu finden. Der Vorsitzende würdigte das Engagement einiger Mitglieder, die im vergangenen Jahr unter anderem für den Ausbau des Dachgeschosses am Vereinsheim sorgten.

In der Versammlung wurden verdiente DJKler zu Ehrenmitgliedern ernannt: Eleonore Warta, Herbert Hünnerkopf, Günter und Rita Rehberger, Josef Heining. Für langjährige Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet (40 Jahre): Michaela Gerlach, Paula Gerlach-Tröppner, Stefan Gernert, Erika Heining, Helmut Laudenbach, Josef Reisenleiter, Elmar und Ewald Wächter, Franz Warta und Josef Weickert.

Seit 25 Jahren sind dabei: Brigitte Fersch, Richard Krämer, Marco Kraus, Anton Lechner, Jenny und Nicole Lehovec, Stefan Meyer, Gertraud Prax, Philipp Schmidt, Dominik und Johannes Schneider, Christine Seitzer, Anja Sturn, Joachim Warta und Rudi Weickert; seit 15 Jahren: Harald Gordon, Marion Holinsky, Edi und Simone Kieser, Nicolas Kolbert, Stefan Langer, Ulrich Schmitt und Hanna Stöcker.

Eine Ehrenurkunde bekommt Eduard Rehberger für seine jahrzehntelange Verbundenheit zur DJK, gleichwohl er nicht mehr in Wiesentheid wohnt.