KITZINGEN

Die Freude am Jazz eint Würzburger Big Band

Ulrike Englert aus Rottendorf ist Vorstand der Big Band Würzburg. Die Big Band gibt an diesem Samstag, 17. November, ein Konzert in der Alten Synagoge in Kitzingen.
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Ulrike Englert. Foto: Foto: Schmelz Fotodesign

Ulrike Englert aus Rottendorf hat historische Musik in Würzburg studiert und ist Vorstand der Big Band Würzburg. Die Big Band gibt an diesem Samstag, 17. November, unter der Überschrift „Have a nice evening“ ab 20 Uhr ein Konzert in der Alten Synagoge in Kitzingen.

Frage: Big Band Würzburg – wie kam es zu der Idee?

Ulrike Englert: Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Jazz-Szene in Würzburg mit einer Big Band wieder zu beleben. Die studierten Musiker stehen der Stadt durch ihre Arbeit oder durch das Studium in enger Verbundenheit. Manche sind hier auch geboren.

Wann ist eine Big Band eine Big Band?

Wie viele Musiker gehören zur Band – und wie haben Sie sich gefunden?

Englert: Wir sind 17 Musiker. Wir kennen uns über das Musikstudium in Würzburg oder über andere Bands.

Ab wann darf man sich Big Band nennen?

Englert: Mit der klassischen Besetzung von fünf Saxophonen, vier Posaunen, vier Trompeten und Rhythmusgruppe bestehend aus Drums, Piano, Bass und Guitar.

Bis zu vier Konzerte pro Jahr

Wie oft wird geübt – und wo?

Englert: Wir haben Probephasen. Der Planung eines Konzertes gehen meist eineinhalb Jahre voraus. In der Regel treffen wir uns dann zum Proben zehn Wochen vorher. Die dann 14-tägigen Proben können wir im Orchesterproberaum des Mainfrankentheaters oder im Siebold-Gymnasium Würzburg machen.

Wie viele Auftritte gibt es pro Jahr?

Englert: Zwei bis vier Konzerte zu verschiedensten Anlässen – unter anderem in Kooperation mit dem Mainfrankentheater oder dem Bachchor Würzburg.

Alle bestimmen mit

Wie sieht das Repertoire aus – und wer bestimmt das?

Englert: Das bestimmt die Band gemeinsam. Von Klassik-Swing bis zu Big-Band-Sounds ist alles dabei.

Was macht die Swing-Faszination aus?

Englert: Um es mit Duke Ellington zu sagen: „It don?t mean a thing if it ain?t got that swing“.

Gibt es ein Vorbild?

Englert: Alle großen Bands der Jazz-Geschichte.

Was ist bei einer Big Band die größte Herausforderung?

Englert: Die Organisation, 19 Mann und eine Frau unter einen Hut zu bringen und zu begeistern.

Was darf das Kitzinger Publikum erwarten?

Englert: Eine top vorbereitete Band. Und mit Torsten Maaß einen der bekanntesten deutschen Big-Band-Arrangeurs. Moderner Mainstreamjazz mit tollen Solisten.

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