Rüdenhausen

Die Entwicklung des Ortes mitgestalten

Viele Einwohner folgten der Einladung der Marktgemeinde Rüdenhausen zum mittlerweile zwölften Neujahrsempfang. Bürgermeister Gerhard Ackermann ermunterte alle, sich ehrenamtlich für die Gemeinde oder in Vereinen des Ortes zu engagieren.
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Viele Gäste konnte Bürgermeister Gerhard Ackermann (rechts) beim Neujahrsempfang begrüßen. Foto: Gerhard Krämer
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Viele Einwohner folgten der Einladung der Marktgemeinde Rüdenhausen zum mittlerweile zwölften Neujahrsempfang. Bürgermeister Gerhard Ackermann ermunterte alle, sich ehrenamtlich für die Gemeinde oder in Vereinen des Ortes zu engagieren.

Der Neujahrsempfang solle Einwohnern und Neubürgern die Möglichkeit geben, sich mit Vertretern von Gemeinde und Kirche sowie mit den Verantwortlichen der Vereine, Musikgruppen und Verbände über die vielfältigen Einrichtungen und Freizeitangebote zu unterhalten, sagte Bürgermeister Gerhard Ackermann. Die Vereine freuten sich auf neue aktive oder auch passive Mitglieder, warb Ackermann bei den Neubürgern. Jede Kommune lebe von der Mitwirkung ihrer Bürgerschaft. Dazu gehöre auch die Bereitschaft, sich für ehrenamtliche Aufgaben als Gemeinderatsmitglied oder in Vereinen zur Verfügung zu stellen. Leider werde diese Bereitschaft immer weniger.

Bürger in Planung miteinbezogen

In seinem Rückblick ging Ackermann auf die Dorferneuerung ein. Die Einbeziehung der Bevölkerung bei den Planungen von Anfang an sei stets großes Anliegen des Ratsgremiums gewesen, betonte der Bürgermeister. Leider sei der Zuspruch, die Einsichtnahme in die Planungen und das Interesse eher verhalten, bedauerte Ackermann. Schließlich gehe es um die künftige Entwicklung unseres Heimatortes.

Wünschenswert sei nun nach der Fertigstellung der Ortsumfahrung eine größere Bereitschaft bei Privatpersonen, ihre Objekte zu sanieren und herzurichten. Die Förderung betrage bis zu 35 Prozent.

Bäume werden gepflanzt

Die nächste Maßnahme in der Dorferneuerung sei bereits weitgehend fertig geplant. Dazu gehörten Baumpflanzungen, das Anlegen von Pflanzinseln sowie die Sanierung von Straßen und Gehwegen. Es sei den Verantwortlichen der Teilnehmergemeinschaft durchaus bewusst, dass Bäume und Grünanlagen auch Pflege benötigen und Bäume im Herbst ihr Laub abwürfen. Doch solche Grünmaßnahmen seien bei der Dorferneuerung vorgeschrieben. "Wir haben ebenfalls eine Verpflichtung, einen Beitrag zur Verbesserung des Klimas zu leisten", bekräftigte der Bürgermeister. Außerdem trügen Grünmaßnahmen wesentlich zu einer Geschwindigkeitsreduzierung bei.

Kritisch merkte Ackermann an, dass die nicht nachvollziehbaren Verzögerungen im vergangenen Jahr die Mitglieder der Teilnehmergemeinschaft sehr verärgert hätten. Dies habe man gegenüber dem Amt für Ländliche Entwicklung und dem Planungsbüro auch deutlich gemacht. Die Maßnahmen Marktstraße, Jahnstraße und Paul-Gerhardt-Platz sollen nun separat plangenehmigt und ausgeführt werden. Die weiteren in der Schloß-, Bach-, Hindenburg- und Schirnbachstraße sollen dann zusammen vergeben werden. Die Kosten für die kommunalen Projekte in der Dorferneuerung bezifferte Ackermann auf 2,5 Millionen Euro.

Lob und Dank des Bürgermeisters

Der Dank des Bürgermeisters galt allen, die sich für Rüdenhausen engagieren. Dabei schloss er die Feuerwehr, die Vorstandsmitglieder örtlicher Vereine und Verbände ebenso mit ein, wie die, die sich der Pflege der Grünanlagen widmen. Auch das alljährliche Schmücken des Christbaumes zähle dazu, der in diesem Jahr von Albert Eckstein senior gespendet worden war.

Lobend erwähnte der Bürgermeister einige besondere Leistungen. So nannte er Linda Stadler (schulische Leistung), Udo Laxa (ehrenamtlicher Einsatz in der Osteoporosegruppe), die Tischtennis-Mannschaft der Herren (Aufstieg in die Bezirksliga), die Schützen der Luftgewehrmannschaft (Aufstieg in die Klasse A2) und die Neugründung der Schützenzwerge.

Bilder des abgelaufenen Jahres waren beim Empfang auf Pinwänden zu sehen. Den Überblick hatte Manto zu Castell-Rüdenhausen zusammengestellt.

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