LANDKREIS KITZINGEN

Die Autobahn immer im Blick

Die Sommerferienzeit in Deutschland ist vorbei und damit auch 15 anstrengende Wochen für die Motorradstreifen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Jetzt zogen die Helfer Bilanz.
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Letzter Dienst: Walter Günther von der BRK-Bereitschaft Volkach hat den letzten Dienst am letzten Ferien-Sonntag. Foto: Foto: A. Schäffer

Die Sommerferienzeit in Deutschland ist vorbei und damit auch 15 anstrengende Wochen für die Motorradstreifen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Die ganze Ferienzeit waren sie regelmässig auf der Autobahn unterwegs. Darunter auch sechs Fahrer vom der BRK-Kreisverband Kitzingen.

Die Motorradstreifen sind mit über 20 Standorten flächendeckend in ganz Bayern vertreten und sorgen sich auf den Hauptrouten der Autobahnen für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Palette ihrer Aufgaben ist breit gestreut. Angefangen von der schnellen Versorgung von Verletzten bis hin zur Betreuung von „gestrandeten“ Urlaubern sind die ehrenamtlichen Helfer gefragt. Zu ihren Aufgaben, so der Kitzinger Gruppensprecher Hanns Strecker, gehört es auch, erkrankte Urlauber zu einem diensthabenden Arzt in der näheren Umgebung zu lotsen, Auskünfte über Unterkünfte für ermüdete Autofahrer – oder gerade in der Hitze – Hinweise auf nahegelegene Schwimmbäder oder Baggerseen zu geben. Die speziell geschulten Motorradfahrer fänden beinahe für alle Probleme Lösungen.

Pro Wochenende legen die Helfer etwa 1000 Kilometer auf der Autobahn zurück, sitzen etwa 25 Stunden auf der Maschine und helfen im Durchschnitt 40 Mal. „Hochgerechnet auf die etwa 15 Einsatzwochenenden ist das Hilfeleistungsvolumen enorm und zeigt, was von den Einsatzkräften geleistet wird“, sagt Strecker. „Und das ehrenamtlich.“

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