Dettelbach

Dettelbach spendet 1000 Euro für den "DenkOrt Aumühle"

Einen Scheck von 1000 Euro hat Dettelbachs Bürgermeisterin Christine Konrad an Benita Stolz, Vorsitzende des Vereins DenkOrt Aumühle, überreicht. Die Spende soll dazu beitragen, vor dem Hauptbahnhof in Würzburg eine Gedenkstätte zu errichten, die an die Deportationen von Juden aus ganz Unterfranken in den Jahren 1941 bis 1944 erinnern soll. Zudem will die Stadt Dettelbach sich mit einem "Gepäckstück" an dem Projekt beteiligen.
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Einen Scheck in Höhe von 1000 Euro hat Dettelbachs Bürgermeisterin Christine Konrad (rechts) an Benita Stolz, Vorsitzende des Vereins DenkOrt Aumühle überreicht. Foto: Walter Sauter

Einen Scheck von 1000 Euro hat Dettelbachs Bürgermeisterin Christine Konrad an Benita Stolz, Vorsitzende des Vereins DenkOrt Aumühle, überreicht. Die Spende soll dazu beitragen, vor dem Hauptbahnhof in Würzburg eine Gedenkstätte zu errichten, die an die Deportationen von Juden aus ganz Unterfranken in den Jahren 1941 bis 1944 erinnern soll. Zudem will die Stadt Dettelbach sich mit einem "Gepäckstück" an dem Projekt beteiligen.

Die Gepäckstücke sollen von Künstlern aus der jeweiligen Gemeinde gestaltet werden und so den DenkOrt in Würzburg mit den Kommunen verbinden, aus denen die deportierten Menschen kamen. Sie sollen an die Berge von Koffern, Decken und Taschen erinnern, die bei der Deportation von Juden an den Bahngleisen lagen. Insgesamt sollen so über 100 Gepäckstücke für die Gedenkstätte am Hauptbahnhof Würzburg zusammen kommen. In den Orten selbst soll ein zweites Gepäckstück stehen. Dafür laufen, so Konrad, gerade die Anfragen an die Dettelbacher Künstler. Das Gepäckstück, so ihre Idee, könnte man mit einer Gedenkstelle verbinden, die an die Menschen erinnern soll, die auf dem Friedhof in Rödelsee beerdigt wurden.

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