Wiesentheid

Detektivische Spurensuche zur Welt der Bibel

„Sherlock Holmes und die Bibel“  unter diesem Titel referierte Andreas Späth  im Evangelischen Gemeindezentrum Wiesentheid. Der Vortrag hielt, was die Überschrift versprach – und sogar noch mehr, wie es im Presseschreiben heißt. Der Referent stellte die Methoden des berühmtesten aller Krimi-Detektive vor – und zeigte, wie man mit diesen Methoden die Bibel unter die Lupe nehmen kann.
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„Sherlock Holmes und die Bibel“ unter diesem Titel referierte Andreas Späth im Evangelischen Gemeindezentrum Wiesentheid. Foto: Otto Enk

„Sherlock Holmes und die Bibel“  unter diesem Titel referierte Andreas Späth  im Evangelischen Gemeindezentrum Wiesentheid. Der Vortrag hielt, was die Überschrift versprach – und sogar noch mehr, wie es im Presseschreiben heißt. Der Referent stellte die Methoden des berühmtesten aller Krimi-Detektive vor – und zeigte, wie man mit diesen Methoden die Bibel unter die Lupe nehmen kann.

Anwendung finden sie etwa in der biblischen Archäologie. Sie lädt zu „kriminalistischer“ Detailarbeit ein und vermag so wesentliche Erkenntnisse zum Hintergrund biblischer Texte zu liefern. Späth illustrierte dies unter anderem am Beispiel der Josephsgeschichte. Mehr als 100 Jahre wurde dem Bericht vom Aufstieg Josephs vom Sklaven zum Wesir durch die meisten Theologen die Glaubwürdigkeit abgesprochen.

Genaue Kenntnis der damaligen ägyptischen Verhältnisse

Die biblische Archäologie konnte zwar bis jetzt keine Fundstücke zur Person und Stellung Josephs entdecken, sie fand aber eine Fülle von Belegen dafür, dass der Verfasser über eine sehr genaue Kenntnis der damaligen ägyptischen Verhältnisse verfügte. Dies spricht dafür, dass der Text sehr zeitnah geschrieben wurde – und dass deshalb das Vertrauen in seine historische Zuverlässigkeit gerechtfertigt ist.

Der Vortrag stieß auf großes Interesse, im Gemeindesaal blieb kein Platz frei. Die Vortragsreihe wird von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Wiesentheid in Kooperation mit der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern durchgeführt.

Im Anschluss predigte Andreas Späth im Abendgottesdienst der Kirchengemeinde, wie es in der Pressemitteilung noch heißt.

Am 1. Februar um 17 Uhr wird die Reihe der  theologischen Vorträge im evangelischen Gemeindezentrum weitergeführt – dann spricht der renommierte Philosophieprofessor Dr. Harald Seubert (Basel) zum Thema: Begründete Gewissheit – Warum ich als Philosoph Christ bin.

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