Abtswind

Der neue Kindergarten, der wird schön

Der Bau des neuen Kindergartens in Abtswind kann los gehen. Beim offiziellen Spatenstich hatten Bürgermeister Jürgen Schulz und der beauftragte Bauunternehmer gleich viele Helfer. Die Kinder, für die das Gebäude entstehen soll, hatten ihre Schaufeln mitgebracht und schienen beinahe etwas enttäuscht, als sie nur wenige Schäufelchen Boden für das symbolische Foto weg schaufeln durften.
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An die Spaten durften die Abtswinder Kinder beim Start zum Baudes neuen Kindergartens. Dabei halfen auch (hinten von links) Erzieherin Bianca Albert, Praktikantin Elena Teoflovic, Christoph Rosentritt vom Bauunternehmen, Rudi Weikert, Planerin Regina Kober, Bürgermeister Jürgen Schulz und Kindergartenleiterin Traudi Krauß. Foto: Andreas Stöckinger

Der Bau des neuen Kindergartens in Abtswind kann los gehen. Beim offiziellen Spatenstich hatten Bürgermeister Jürgen Schulz und der beauftragte Bauunternehmer gleich viele Helfer. Die Kinder, für die das Gebäude entstehen soll, hatten ihre Schaufeln mitgebracht und schienen beinahe etwas enttäuscht, als sie nur wenige Schäufelchen Boden für das symbolische Foto weg schaufeln durften.

Zuvor hatten sie mit Leiterin Traudi Krauß und den Erzieherinnen extra ein Lied vorbereitet zur Feier des Tages. "Ja, wir freuen uns auf den neuen Kindergarten, der wird schön", waren sich die Kleinen sicher. Kinder machen glücklich und bringen Schwung und Elan, hieß es weiter. Derzeit besuchen 27 Kinder, davon sieben Krippenkinder, die Einrichtung, die in der alten Schule mitten im Ort untergebracht ist. Die Nachfrage nach Plätzen ist groß, es besteht eine Warteliste.

Das dortige Gebäude hätte die Gemeinde komplett umbauen müssen, was recht aufwändig gewesen wäre. Zudem bestünde dort keine Möglichkeit mehr für einen eventuellen Anbau, erläuterte Bürgermeister Schulz.

Also entschloss sich die Gemeinde, direkt vor dem Tor am Eingang des Orts neu zu bauen. Auf der Fläche entsteht ein 35 mal 15 Meter großes, eingeschossiges Gebäude in Holzbauweise, mit Massiv-Holzbauwänden und einem Pultdach, wie Planerin Regina Kober ausführte. Jetzt starten die Arbeiten. In gut einem Jahr soll das Ganze in Betrieb gehen. Dann haben dort eine Kindergartengruppe mit 25 Plätzen und eine Krippengruppe mit zwölf Plätzen ihr neues Heim.

Die Kosten für das Projekt betragen rund 1,2 Millionen Euro. Rund 22 Prozent, also 377 000 Euro, davon bekommt die Gemeinde als Zuschuss, den Rest muss sie selbst tragen.

Mit einem Häppchen zu essen, sowie einen Schluck zu trinken, feierten die Kinder und die Gäste kurz den freudigen Anlass.

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