KITZINGEN

Der nächste Schritt zum Stadtteilzentrum

Der Umbau des Pfarrheims St. Vinzenz in ein Stadtteilzentrum für die Kitzinger Siedlung ist einen Schritt weitergekommen. Die knapp 2,4 Millionen Euro teure Anlaufstelle für die Bewohner des größten Kitzinger Stadtteils ist das wichtigste Vorhaben in dem in der Siedlung laufenden Förderprogramm Soziale Stadt.
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Vor der Generalsanierung: Das katholische Pfarrheim St. Vinzenz soll zum Stadtteilzentrum für die Siedlung umgebaut werden. In dem wird dann auch ein Jugendtreff unterkommen. Foto: Foto: Siegfried Sebelka

Der Umbau des Pfarrheims St. Vinzenz in ein Stadtteilzentrum für die Kitzinger Siedlung ist einen Schritt weitergekommen. Die knapp 2,4 Millionen Euro teure Anlaufstelle für die Bewohner des größten Kitzinger Stadtteils ist das wichtigste Vorhaben in dem in der Siedlung laufenden Förderprogramm Soziale Stadt.

Nach dem grundsätzlich Ja zu dem Vorhaben im Herbst 2011 hat der Stadtrat in seiner Sitzung am Donnerstag mit 14 zu zwölf Stimmen der Generalsanierung und dem Umbau nach den Plänen des Architekturbüros Stürzenhofecker zugestimmt und das Büro mit den weiteren Planungsschritten beauftragt.

Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass der Förderantrag für das 2,359 Millionen Euro teure Vorhaben rechtzeitig zum 30. Juni 2012 bei der Regierung von Unterfranken eingereicht werden kann. Von den Zuschüssen – 60 Prozent der förderfähigen Kosten sind in Aussicht gestellt worden – hängt die Umsetzung des Stadtteilzentrums ab.

Für das war das Raumkonzept nach der Entscheidung des Stadtrats Ende März für eine „kleine Lösung“ – ohne einen 240 000 Euro teuren Anbau – noch einmal überarbeitet worden. Nach den jetzigen Plänen entsteht in St. Vinzenz ein Stadtteilzentrum mit Jugendtreff. Für das Zentrum ist der Saal für Großveranstaltungen mit Trennwand geplant. Dazu kommen zwei große und vier kleine Gruppenräume sowie ein Büro, das sich der Quartiermanager und die Mitarbeiter des Jugendtreffs teilen. Im Jugendtreff selbst sind ein großer Gruppenraum, zwei kleine Gruppenräume und eine kleine Küche vorgesehen. Inzwischen gibt es auch Aussagen zu den Folgekosten: die sollen 57 000 Euro im Jahr nicht überschreiten.

Nach dem Beschluss über den Grundstückserwerb (nicht öffentliche Sitzung) und den Umbau soll im zweiten und dritten Quartal 2012 die Planung laufen und der Zuschuss beantragt werden (bis 30. Juni). Läuft alles nach Plan, wird im vierten Quartal, also ab Oktober, mit dem Umbau begonnen.

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