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Großlangheim

Der Wald als Investition für die Zukunft

Sturmschäden und Borkenkäferholz drücken auch 2020 dem Jahresbetriebsplan für den Großlangheimer Gemeindewald den Stempel auf. In der Sitzung des Marktgemeinderats am Dienstagabend stellte Bürgermeister Karl Höchner den von Förster Andreas Hiller erarbeiteten Plan vor. "Es hat sich im Vergleich zu 2019 nichts Wesentliches geändert, da auch 2020 beim Holzeinschlag der Schwerpunkt auf den Sturmschäden und dem Käferholz liegt", lautete das Fazit des Bürgermeisters.
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Für den dritten Abschnitt im Großlangheimer Baugebiet "Viehtrieb" wurde eine Ausgleichsfläche notwendig. Sie wird derzeit an der Südwestecke des Waldstücks "Schindgrub" neben dem Tümpel angelegt.  Foto: Winfried Worschech

Sturmschäden und Borkenkäferholz drücken auch 2020 dem Jahresbetriebsplan für den Großlangheimer Gemeindewald den Stempel auf. In der Sitzung des Marktgemeinderats am Dienstagabend stellte Bürgermeister Karl Höchner den von Förster Andreas Hiller erarbeiteten Plan vor. "Es hat sich im Vergleich zu 2019 nichts Wesentliches geändert, da auch 2020 beim Holzeinschlag der Schwerpunkt auf den Sturmschäden und dem Käferholz liegt", lautete das Fazit des Bürgermeisters.

Gab es 2019 eine Holzernte von rund 350 Festmetern (fm), so ist für dieses Jahr eine geringe Erhöhung angesagt. Das nicht zuletzt unter dem Aspekt, dass der Holzmarkt zusammengebrochen ist und die Preise für Fichte und Kiefer im Keller seien, wie Herbert Pfriem dazu bemerkte. Wie gehabt werden beim Brennholz Stangenhaufen und Kronen angeboten.

Höchner: "Wir werden wieder positive Zahlen bekommen"

Bei der Waldpflege liegt der Schwerpunkt auf der Bekämpfung der Konkurrenzvegetation der jungen Bäumchen in den Kulturen und auf dem Nachpflanzen der Setzlinge, die Hitze und Trockenheit nicht überstanden haben. Für den Nachwuchs stehen etwa 14 400 Euro an, wozu es aber nach Aussage des Bürgermeisters einen staatlichen Zuschuss geben wird. Insgesamt sind 36 500 Euro an Einnahmen und 40 800 Euro an Ausgaben angesetzt. "Aber vorrangig ist derzeit, dass der Wald eine Investition für die Zukunft ist und wir werden auf Jahre hinaus gesehen wieder positive Zahlen bekommen", zeigte sich der Bürgermeister überzeugt.

Im Zuge der Dorferneuerung waren entlang der Durchgangsstraße Bäume gepflanzt worden, deren Sicherung in die Jahre gekommen ist. Höchner berichtete, dass sich der Verein für Ortsverschönerung und Gartenpflege um die Pflege der Bäume kümmern will und dazu den Antrag stellte, die Sicherungen zu entfernen. Das beinhalte aber die Gefahr, dass die Rabatten um die Bäumen befahren und Bäume angefahren werden könnten, befürchtete Höchner. Er bezeichnete die Holzgerüste als "wichtigen Schutz" und schlug vor, eine Kontrolle durch den Bauhof durchzuführen und bei Bedarf veraltete Teile austauschen zu lassen, was einstimmig befürwortet wurde.

Ferienbetreuung: Kinder aus Nachbarorten zahlen das Doppelte

Günter Grebner hatte eine Frage zur Ferienbetreuung der Grundschule Kleinlangheim in diesem Jahr. Denn im VG-Mitteilungsblatt stehe, dass für Kinder aus Wiesenbronn und Großlangheim der doppelte Betrag anfalle. Der Bürgermeister verwies auf den Zusatz in dem Artikel, dass die Schüler aus diesen Orten auf Antrag die Hälfte des Betrags von den Gemeinden erstattet bekämen: "Wer kommt, bekommt den Zuschuss".

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