IPHOFEN

Der VdK als soziales Gleichgewicht

Ein paar schöne Stunden erlebten die Mitglieder des VdK-Ortsverbands Iphofen bei der vorweihnachtlichen Feier am Samstag.
Artikel drucken Artikel einbetten
Treue zum Sozialverband: Kreisvorsitzender Hartmut Stiller (von links) und Ortsverbands-Vorsitzender Joseph Schmer ehrten insgesamt 29 Mitglieder für eine Verbandstreue zwischen zehn und 30 Jahren. Foto: Foto: Hartmut Hess

Ein paar schöne Stunden erlebten die Mitglieder des VdK-Ortsverbands Iphofen bei der vorweihnachtlichen Feier am Samstag. „Lassen Sie sich fallen und vergessen sie den Alltagsstress“, wandte sich Ortsverbands-Vorsitzender Joseph Schmer an die Anwesenden und betonte das harmonische Miteinander der Generationen im Sozialverband sowie die Solidarität mit sozial Schwächeren, Kranken, Behinderten, pflegebedürftigen Menschen und auch Asylbewerbern.

Die gute Arbeit, die der VdK leiste, drücke sich auf allen Verbandsebenen in steigenden Mitgliederzahlen aus. Auch die Iphöfer konnten erneut zulegen und haben jetzt 539 Mitglieder. Das bedeutet, dass der Ortsverband in den vergangenen sechs Jahren ein Wachstum von 30 Prozent schaffte. Joseph Schmer informierte, dass die Sammlung „Helft Wunden heilen“ ein erfreuliches Ergebnis ergeben habe, wofür der Vorsitzende den engagierten Sammlern dankte.

Die Verantwortlichen im Ortsverband nehmen sich ganzjährig Zeit, Mitglieder in Krankenhäusern und Seniorenheimen zu besuchen und damit deutlich zu machen, dass an sie gedacht wird. „Für die Patienten ist es ein Signal an Wärme und Mitgefühl“, sagte Joseph Schmer. Deswegen sei der Wahlspruch des Sozialverbandes „Zukunft braucht Menschlichkeit“ zeitlos gültig.

„Ich möchte ihnen danken für die gelebte Gemeinschaft in unserer Bürgerschaft“, lobte der stellvertretende Bürgermeister Ludwig Weigand den Ortsverband. Diese menschliche Wärme gehört zum Selbstverständnis des VdK an der Basis. „Der VdK sorgt heute für das soziale Gleichgewicht.“

Kreisvorsitzender Hartmut Stiller begrüßte die Neufassung der gesetzlichen Pflegeversicherung, womit Demenzkranken oder von Alzheimer betroffenen Menschen geholfen werde. Joseph Schmer ging auf das große Jahresprogramm des Ortsverbands und die Großveranstaltungen im Kreisverband ein.

Er begrüßte den Neubau des Dienstleistungszentrums, denn damit konnte der barrierefreie Zugang ins Rathaus geschaffen werden. „Die Behinderten danken es ihnen“, sagte der Vorsitzende.

Ludwig Weigand hatte zudem die gute Botschaft dabei, dass die Iphöfer in absehbarer auf den barrierefreien Umbau des Bahnhofs hoffen dürfen, was gerade älteren Mitbürgern hilft. Hartmut Stiller und Joseph Schmer ehrten insgesamt 29 Mitglieder für Verbandstreue zwischen zehn und 30 Jahren. Daneben zeichnete Stiller für fünf Jahre ehrenamtliche Mitarbeit Christa Demmel und Christa Oppel mit der Verdienstnadel in Silber aus.

Geehrte: 30 Jahre: Siegfried Kreisel, Wilhelm Ehrmann; 25 Jahre: Anna Neumann, Karl-Heinz Holthausen, Ilse Eckardt, Manfred Hansch, Martina Ondreka, Sonya Pfriem, Heinz Sachs, Leonhard Schüll, Johann Vogel und Engelbert Wintzheimer; Zehn Jahre: Lothar Dees, Justina Düring, Hannelore Greger-Schwenk, Katharina Herrmann, Rosemaria Hertlein, Anna-Maria Holzmann, Ulrike Kunstädter, Franziska Langguth, Steffen Leißing, Gerhard Löbner, Erwin Nahr, Johann Popp, Roswitha Popp, Manfred Radtke, Doris Riethdorf, Dorothea Studtrucker und Renate Ziegler.

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.