Mainbernheim

Der Turngarten soll attraktiver werden

Der Turngarten in Mainbernheim zwischen Holzgraben und Stadtmauer zählt mit zu den reizvollsten Arealen in Mainbernheim. Verständlich, dass die Fläche gerne für Veranstaltungen genutzt wird. Landschaftsarchitektin Kathrin Nißlein (Höchstadt) hatte nun dem Stadtrat ein Gestaltungskonzept vorgelegt, was das Gremium trotz Regens spontan veranlasste, einen Termin vor Ort abzuhalten.
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Die Situation im Turngarten schaute sich der Mainbernheimer Stadtrat spontan direkt vor Ort an, nachdem in der Sitzung ein Gestaltungskonzept durch Landschaftsarchitektin Kathrin Nißlein vorgelegt worden war. Foto: Gerhard Krämer

Der Turngarten in Mainbernheim zwischen Holzgraben und Stadtmauer zählt mit zu den reizvollsten Arealen in Mainbernheim. Verständlich, dass die Fläche gerne für Veranstaltungen genutzt wird. Landschaftsarchitektin Kathrin Nißlein (Höchstadt) hatte nun dem Stadtrat ein Gestaltungskonzept vorgelegt, was das Gremium trotz Regens spontan veranlasste,  einen Termin vor Ort abzuhalten.

Der Stadtrat erwägt seit geraumer Zeit, den Turngarten umzugestalten, erläuterte Bürgermeister Peter Kraus eingangs der Sitzung. Damit sollten die Möglichkeiten der Nutzung als Parkanlage sowie für Veranstaltungen verbessert werden.  

Kathrin Nißlein stellte die Aufwertung im Eingangsbereich durch die Stadtmauer in die Stadt vor. In ihrem Konzept hatte sie eine Sitztribüne und ein bodengleiches Wasserspiel, um die Attraktivität zu erhöhen. Ansonsten wurde der Parkcharakter mit erhalten, vor allem der alte Baumbestand. Die Neuanlage von Wegen war ebenso Bestandteil des Konzepts wie ein Pavillon in Form einer Satteldachhütte, die nach den Wünschen des Stadtrats eine Grundfläche von vier mal sechs Meter haben sollte.

Bürgermeister-Stellvertreter Armin Grötsch überraschte mit seinem Vorschlag, im Eingangsbereich drei, vier Parkplätze zu schaffen. Mit solchen konnte sich ein Teil des Gremiums anfreunden, ein anderer Teil nicht. Also ging es in den Turngarten, um sich alles vor Ort anzuschauen. Danach wurden die Parkplätze nicht mehr thematisiert. Die Sitztribüne soll etwas mehr Richtung Park gerückt werden, Wasserspiele solle es in einfacherer Form geben.

Kathrin Nißlein wird alles in den Plan einarbeiten und diesen dann mit Wege-, und Beleuchtungskonzept sowie einer Kostenschätzung präsentieren. Letztere ist besonders wichtig, weil die Stadt Mainbernheim ja für das Projekt eine Förderung bekommen möchte.

Des Weiteren beschäftigte sich der Stadtrat mit den Stellungnahmen und Einwendungen aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden und Träger öffentlicher Belange zum Bebauungsplan Strickenweg. Zwei Stellungnahmen aus der Bürgerbeteiligung wird der Stadtrat behandeln, wenn ein Schallimmissionsgutachten vorliegt.

Der Spielplatz an der Stadtmauer unterhalb des Turngartens soll weitere Spielgeräte erhalten. Dem Wunsch verschiedener Eltern entsprechend wurde ein Kostenangebot für eine Spielanlage mit Klettermöglichkeiten sowie einer Rutsche für kleinere und größere Kinder eingeholt, ebenso für ein Bodentrampolin. Der gewünschte Sandkasten könnte durch den Bauhof erstellt werden. Durch drehen der Tischtennisplatte um 90 Grad könnte der Sandkasten in den schattigen Bereich kommen.  Für die Beschaffung einer Kletter- und Rutschanlage sowie zur Umgestaltung des Platzes erteilte der Stadtrat grundsätzlich seine Zustimmung, allerdings wird noch ein alternatives Angebot abgewartet.

In der Mehrzweckhalle ist ein Wasserschaden entstanden, da ein im Bodenkanal unter den Umkleiden im Keller verlegtes Warmwasserrohr ein Leck hat und den Kanal geflutet hat. Die Firma, die den Schaden kurzfristig repariert hatte, hatte empfohlen, die in den unzugänglichen Bodenkanälen verlegten wasserführenden Leitungen zu erneuern und im Deckenbereich des Kellers zu verlegen. Dafür soll nun ein Konzept erstellt werden.

Kein Einvernehmen signalisierten die Stadträte einem Bauwerber, der in den Gärten westlich der Bundesstraße 8 einen Geräteschuppen mit einer Grundfläche von 64 Quadratmetern erstellen möchte. Zulässig sind dort nur Gebäude einschließlich überdachter Freisitze bis 15 Quadratmeter.

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