WÄSSERNDORF

Der Traum vom Lottogewinn

In der alten Schule in Wässerndorf geht es wieder lustig zu. Damit die Zuschauer zu Beginn des neuen Jahres herzhaft lachen können, proben die Laienschauspieler gerade noch eifrig einen Dreiakter und einen Einakter.
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48 Millionen Euro im Jackpot: Ein Lottoschein ist das Objekt der Begierde im Theaterstück, das die Laienspielgruppe Wässerndorf diesmal auf die Bühne bringt. Foto: Foto: Gerhard Krämer

In der alten Schule in Wässerndorf geht es wieder lustig zu. Damit die Zuschauer zu Beginn des neuen Jahres herzhaft lachen können, proben die Laienschauspieler gerade noch eifrig einen Dreiakter und einen Einakter.

48 Millionen Euro sind der Gewinn im Lotto-Jackpot, über den sich Oma Gretel freut. Doch ihr Mann Erwin hat für sie schon seit acht Jahren keinen Lottoschein mehr abgegeben. Die Oma fängt an, wie wild einzukaufen. Pech für Erwin ist, dass er den Lottoschein nicht mehr findet. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er sich in seinem Gespinst von Lügenmärchen selbst verfängt.

Natürlich bleibt es nicht aus, dass Oma viel Besuch bekommt, denn jeder möchte etwas vom Kuchen abhaben. Die Zuschauer dürfen beim Dreiakter „Wenn Oma einmal reich ist“ gespannt sein, wie Oma herausfindet, dass Opa den Lottoschein nicht abgegeben hat und was mit den ganzen Einkäufen passiert.

Im Einakter „Der Lover aus dem Internet“ geht es um einen klassischen Schwank um vertauschte Rollen und die große Liebe. Wurstfabrikantentöchterlein Tina möchte ihre Internetbekanntschaft Florian kennen lernen. Doch möchte sie ihn sich in Ruhe ansehen, also tauscht sie mit dem Hausmädchen Tosca Kleider und Namen. Aber auch Florian hatte die Katze nicht im Sack kaufen wollen und mit seinem Freund Paul die Rolle getauscht.

Klamauk mit Überraschungsende

Natürlich ist das noch nicht alles, denn Florian könnte auch der uneheliche Sohn von Tinas Vater sein und damit Tinas Halbbruder – und das geht natürlich gar nicht. Ein herrlicher Klamauk, der ein überraschendes Ende bereithält. Im Dreiakter spielen mit: Willi Köhler (Opa Erwin Seeberger), Petra Rützel (Oma Gretel Seeberger), Theresa Rützel (Enkeltochter Ulla), Stephan Jamm (Justus, Freund von Ulla), Dieter Schultheiß (Opas bester Freund), Frank Ungurean (Jäger Franzl/Autoverkäufer), Klaus Wanner (Huber, Freund von Franzl/Butler), Barbara Bohn (Lotte, ältere Dame/Pfarrerin) und Franz Rützel (Bürgermeister). Regie führt Dieter Bohn, als Souffleuse fungiert Nicole Brand.

Beim Einakter sind dabei: Wolfram Brand (Wurstfabrikant Oskar Presskopf), Lisa Ott (Oskars Frau), Maria Rützel (Tochter Tina), Philipp Rützel (Tinas Verehrer Florian Lieblich), Julia Rützel (Hausmädchen Tosca) und Jochen Göring (Paul Zipfel, Florians Freund).

Regie führt Franz Rützel, Souffleuse ist Monika Rützel. Die Bühnenbilder gestaltete Heinz Gerlach (Winkelhof)

Aufführungstermine in der ehemaligen Schule: Freitag, 10. und Samstag, 11. Januar jeweils um 20 Uhr, Sonntag, 12. Januar, um 14 Uhr, Freitag, 17. und Samstag, 18. Januar jeweils um 20 Uhr.

Der Vorverkauf für die Theateraufführungen ist ab sofort bis Freitag, 10. Januar. Werktags gibt es dann Karten zwischen 18 und 20 Uhr bei der Familie Dieter Bohn, Tel. (0 93 32) 39 78, in der Dorfstraße 18.

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