GNODSTADT

Der TSV Gnodstadt ist bestens in Schuss

Der TSV Gnodstadt steht finanziell prima da, hat vergangenes Jahr einen fünfstelligen Jahresüberschuss erwirtschaftet, zählt die stolze Zahl von 625 Mitgliedern und hat Sportheim und Sportanlagen bestens in Schuss. Nur die Fußballer können beim positiven Gesamtbild des Vereins nicht mithalten, wie die Jahreshauptversammlung zeigte.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der TSV Gnodstadt weiß was er an seinen engagierten und treuen Mitgliedern hat: Vereins-Ehrenamtsbeauftragter Georg Stadelmann (vorne von links) und Vorsitzender Alexander Mader gratulieren Hans Gebert für stolze 60 Jahre im Verein. Weitere 43 Mitglieder bekommen Auszeichnungen für Vereinstreue zwischen 25 und 60 Jahren. Foto: Foto: Hartmut Hess

Der TSV Gnodstadt steht finanziell prima da, hat vergangenes Jahr einen fünfstelligen Jahresüberschuss erwirtschaftet, zählt die stolze Zahl von 625 Mitgliedern und hat Sportheim und Sportanlagen bestens in Schuss. Nur die Fußballer können beim positiven Gesamtbild des Vereins nicht mithalten, wie die Jahreshauptversammlung zeigte.

„Wir waren als Aufsteiger gut in der Kreisklasse gestartet“, resümierte Sportleiter Klaus Hofmann, doch zum Jahreswechsel leuchtete die Rote Laterne in Gnodstadt und im Sommer folgte der Abstieg. Der neue Trainer Hermann Schöller hat sein Engagement zur Winterpause schon wieder beendet, einen Nachfolger konnten die Gnodstädter noch nicht präsentieren. Werner Biebelriether schilderte Eindrücke aus der Radfahr-Abteilung und Sabine Lang gab einen Einblick in die große Turn- und Gymnastik-Abteilung. Vom Mutter-Kind-Turnen bis zur Seniorengymnastik ist der TSV Gnodstadt sehr breit aufgestellt. Diese Konstellation ist der Hauptgrund dafür, dass der Verein die bemerkenswerte Quote von über einem Drittel auswärtiger Mitglieder in seinen Reihen hat. Denn die Gnodstädter haben 224 Mitglieder aus der Umgebung, die gerne das Breitensportangebot im Marktbreiter Stadtteil nutzen.

„Unser Sportheim ist gut ausgelastet“, meinte Kassier Matthias Hofmann und sah darin einen Hauptgrund für das gute Jahresergebnis. Faschingsabende, Veranstaltungen der Landfrauen und Versammlungen sorgten für Mieteinnahmen und besonders Umsatz im Sportheim. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer bei den Veranstaltungen fällt im Sportheim jedes Jahr ein ordentlicher Batzen ab, auch Relegationsspiele bringen schöne Erträge. Vorsitzender Alexander Mader gab bekannt, dass die große Faschingsveranstaltung am 14. Februar und der Kinderfasching am 15. Februar stattfinden. Vergangenes Jahr war der Sportverein bereit, erstmals das Dorffest zusammen mit dem Männergesangverein auszurichten. Da das Zusammenspiel gut funktioniert habe, werden beide Vereine heuer wieder zusammen anpacken.

„Nur weil viele unserer Mitglieder gerne helfen“, so Alexander Mader, könne der TSV Gnodstadt auf mittlerweile 110 Jahre zurück blicken. „Dank mit der Tat, das ist mein Rat“, brachte Mader ein Zitat und zollte damit insgesamt 44 zu ehrenden Personen seinen Respekt. Der Verein könne auf viele Mitglieder zählen, die ihre Tatkraft in den Dienst des Vereins stellten und stellen. Bemerkenswerte 60 Jahre halten Walter Brand, Hans Gebert, Johann Immel und Erwin Weinmann dem TSV Gnodstadt die Treue, denen der Vereins-Ehrenamtsbeauftragte Georg Stadelmann gratulierte.

Geehrte: 60 Jahre: Walter Brand, Hans Gebert, Johann Immel, Erwin Weinmann; 50 Jahre: Hermann Albrecht, Werner Biebelriether, Rudolf Lang, Karl-Heinz Schmidbauer, Fritz Schmidt, Georg Stadelmann, Erich Wellhöfer, Herbert Wellhöfer; 40 Jahre: Manfred Auer, Siegfried Foitzik, Werner Düll, Walter Hoffmann, Die-ter Schöller, Manfred Liebberger, Karl Schmidt, Wolfgang Sinn, Klaus Wanner; 25 Jahre: Ralf Biebelriether, Silke Bischoff, Gunter Eitel, Monika Emmert, Ulrich Falk, Andreas Foitzik, Norbert Haidt, Wilfried Haidt, Albert Heid, Frank Hofmann, Klaus Hofmann, Werner Kraus, Michael Krauß, Kerstin Kriener, Roman Kriener, Monika Küster, Jürgen Landeck, Reinhard Mantel, Henry Mödig, Susanna Näck, Hannes Rückert, Doris Sinn, Harald Stadelmann.

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.