Mainstockheim

Der Stern soll saniert werden

Gute Nachrichten für Mainstockheimer Bürger: Nachdem die Filialen von VR-Bank und Sparkasse im Ort schließen, bahnt sich nun eine Kooperation beider Banken an.
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Nur eine Minderheit der Mainstockheimer Gemeinderäte wünschte sich eine intensivere Diskussion im ehemaligen Gasthaus Stern die Umweltstation des Landkreises einzurichten. Foto: Foto: Robert Haaß

Gute Nachrichten für Mainstockheimer Bürger: Nachdem die Filialen von VR-Bank und Sparkasse im Ort schließen, bahnt sich nun eine Kooperation beider Banken an, wie Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs in der Ratssitzung am Donnerstagabend bekannt gab. So können künftig, wenn die EDV-Schwierigkeiten beseitigt sind, Sparkassenkunden am VR-Bank Geldautomat kostenfrei Geld ziehen. Diese Kooperation könnte auch Modell für andere Gemeinden sein.

Grundsätzlich wollen die Räte den ehemaligen Gasthof Stern sanieren und einer Nutzung zuführen, so der Beschluss am Donnerstag. Sollten die bislang vorliegenden Vorschläge für eine solche Nutzung - also Gastronomie oder Tagespflege oder Sozialwohnungen oder Gemeinschaftszentrum oder eine Kombination aus allem - der Regierung von Unterfranke

n für eine Bezuschussung nicht ausreichend sein, so stimmten die Räte einer Bestandserfassung und weiteren Vorschlägen durch Architekturbüros zu.

Um für die Trinkwasserbrunnen eine dauerhafte Genehmigung zu bekommen, muss ein Wasserschutzgebiet ausgewiesen werden. Um das erreichen zu können, ist der Einfluss des nahe gelegenen Steinbruchs auf das Grundwasser zu prüfen, was nun mit einem Markierungsversuch erfolgen soll. Die Kosten hierfür werden auf gut 6500 Euro geschätzt, die Räte stimmten zu.

Zwar ist die Submission für die Erschließungsarbeiten zum neuen Baugebiet Wunn 2 abgeschlossen, doch hat nun ein Bieter Widerspruch gegen die Wertung der Gebote eingelegt, so dass ein Vergabebeschluss durch den Gemeinderat verschoben werden musste.

Der Auftrag für die Kanalbefahrung im Bereich Haselberg wurde an die Firma Kanal Türpe für rund 46 000 Euro vergeben.

Stoppschilder für Radler sollen die Kreuzung der Albertshöfer Straße mit dem Radweg sicherer machen. Zudem soll die Geschwindigkeit auf der Straße auf Anregung von Julia Ebenhöh zwischen Hauptstraße und Fähre auf 30 Stundenkilometer begrenzt werden. Im Bereich der Kreuzung des Radwegs mit der Straße an der Kläranlage sollen die Schilder "Vorfahrt achten" für Radfahrer korrekt gesetzt werden.

Das Freizeitgelände in Mainstockheim wird künftig mit Wasser aus dem Trinkwassernetz versorgt. Einzelne Wasserzähler für die Parzellen gibt es nicht, die Abrechnung erfolgt pauschal. Die Kosten hierfür sollen sich auf rund 35 000 Euro inklusive der Leistungen des Bauhofs belaufen und werden auf die Nutzer umgelegt.

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