Marktsteft

Der Natur mehr Platz einräumen

Jeder kann in seinem Garten zur Erhaltung der Artenvielfalt beitragen. Gleiches gilt für öffentliche Grünflächen und Flächen, die sowieso da sind, wie Verkehrsinseln oder Straßenränder. Thomas Hetterich, 1.Vorsitzender des Gartenbau- und Ortverschönerungsvereins Marktsteft führte in seinem Vortrag anlässlich der Jahreshauptversammlung dazu Vorschläge auf, heißt es in einer Pressemitteilung.
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Ehrungen beim Gartenbau und Ortsverschönerungsverein Marktsteft (von links): Rainer Seitz, Thomas Hetterich, Liselotte Mayer, Rudolf Manger, Heinz Pfeuffer, Irmgard Matthäus, Uli Meyer und Monika Weidt. Foto: Thomas Bartel

Jeder kann in seinem Garten zur Erhaltung der Artenvielfalt beitragen. Gleiches gilt für öffentliche Grünflächen und Flächen, die sowieso da sind, wie Verkehrsinseln oder Straßenränder. Thomas Hetterich, 1.Vorsitzender des Gartenbau- und Ortverschönerungsvereins Marktsteft führte in seinem Vortrag anlässlich der Jahreshauptversammlung dazu Vorschläge auf, heißt es in einer Pressemitteilung.

Mehr Unordnung zulassen

Viel zu häufig werde bei der Pflege der Natur das Wort „sauber“ benutzt, dabei wolle die Natur wild sein. Gewohnheiten zu überdenken sei der erste Weg, der Natur mehr Platz einzuräumen. In der Regel koste dies zunächst nur Mut, mehr Unordnung zuzulassen. Auch brauche die Natur vielleicht etwas mehr Zeit, um Sicht- und Lärmschutz zu einer befahrenen Straße zu bilden. Dafür schenke die Blütenpracht der Sträucher oder das Summen der Bienen mehr Freude im Vergleich zu einer Wand aus Gabionen.

Das frühe Mähen von ungenutzten Grünflächen verhindere, dass Frühjahrsblühern ihre Samenstände ausbilden können. Gerade bei Grünflächen, die nicht dauernd in der Freizeit genutzt werden, wäre es angebracht den ersten Pflegeschnitt in den Juni oder Juli zu verlegen. Der zweite Aufwuchs auf diesen Flächen sollte, wenn möglich, erst im darauffolgenden Frühjahr abgemulcht werden. Im Dickicht der Pflanzen fänden viele Arten im Winter Schutz.

Schmücken des Osterbrunnens

Der Vereinsausflug nach Straßburg war ein Erfolg. Die Straßburger Bürger seien ein Paradebeispiel für ein lebendiges und gelebtes Europa. Die Brauerei-Besichtigung mit dem Thema „Brot & Bier, dass gönn ich mir“ und die Ausführungen von Simon Matthäus hätten den Wert der Grundnahrungsmittel ins Gedächtnis gerufen. Das Schmücken des Osterbrunnens wurde wieder unter der Regie von Gudrun Wende durchgeführt. Der Vortrag von Gerhard Reiser zum Witterungsverlauf zeigte auf, dass in vier der vergangenen fünf Jahre die Niederschläge unter dem langjährigen Durchschnitt gelegen haben, so die Pressemitteilung weiter.

Eine besondere Ehrung konnte der Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein Marktsteft aussprechen: Rudolf Manger wurde für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Für 25 Jahre Treue zum Verein wurden Irmgard Matthäus, Rita Seitz und Erich Wendel ausgezeichnet. Für 15 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurden Hildegard Preun, Johanna Köhler, Lieselotte Mayer, Uli Meyer, Jochen Seitz und Heinz Pfeuffer geehrt.

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