Wiesentheid
Neugestaltung

Der Name ist in Wiesentheid Programm

Vom Aufprallschutz bis zum Bild an der Wand: In der Steigerwaldhalle soll Holz künftig eine ganz besondere Rolle spielen.
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Von außen hat die Steigerwaldhalle bereits ihr Gesicht geändert mit einem neuen Foyer, frischer Farbe und den zusätzlichen Ausgängen. Das Konzept für die Inneneinrichtung wird nun folgen. Foto: Sabine Berthold
Von außen hat die Steigerwaldhalle bereits ihr Gesicht geändert mit einem neuen Foyer, frischer Farbe und den zusätzlichen Ausgängen. Das Konzept für die Inneneinrichtung wird nun folgen. Foto: Sabine Berthold
Den Steigerwald wörtlich nehmen will die Innenarchitektin Barbara Brembs bei der Ausgestaltung der Steiger waldhalle in Wiesentheid. Ihre Vorstellungen aus dem nichtöffentlichen Teil der letzten Gemeinderatssitzung stellte Architekt Rudi Laatsch in der Sitzung am Donnerstag öffentlich vor.
"Da wir keine Kosten nennen wollten, konnte über die neue LED-Beleuchtung nur im nichtöffentlichen Teil der letzten Sitzung verhandelt werden", begründete Laatsch diese Vorgehensweise. Die neue Beleuchtung, die dimmbar und farbig sein wird, amortisiert sich innerhalb von neun bis zwölf Jahren. Eine Förderung ist beantragt.
An der Decke mit der Mero-Konstruktion und dem grünen Sportboden der Halle soll nichts verändert werde. Zur Ballschutzsicherheit werden an Decke und Wänden stramme Netze gezogen, die dem Untergrund farblich angepasst sind.

Stimmungsvolles Bild

Generell soll das Holz, das im Namen Steigerwaldhalle vorkommt, als Material aufgegriffen werden. Nach der Vorstellung der Innenarchitektin findet es sich als Holzstruktur am Aufprallschutz an den Wänden, der durch seine Lochung der Akustik der Halle zuträglich sein wird. An der Stirnseite soll ein Wald abgebildet werden, der die Natur von draußen nach drinnen bringt.
Eine indirekte Beleuchtung durch Wandfluter an der Seitenwänden wird von den dann längs an der Decke entlanglaufenden Lüftungsrohren ablenken. "Das wird stimmungsvoll", hofft Bürgermeister Werner Knaier (CSU).
Aufgegeben wird der Trennungsvorhang in der Halle, der bisher den Raum statisch in zwei Hälften teilt. Ihn ersetzten mobile Elemente, die frei in der Halle aufgestellt werden können und so eine variablere Nutzungs- und Gestaltungsmöglichkeit bieten. Die bisherigen grünen Vorhänge weichen Jalousien zur Beschattung.
Der für die neue Lüftungsanlage notwendige Anbau soll noch im Herbst angegangen werden, damit zu Jahresbeginn mit dem Einbau der Lüftungsanlage begonnen werden kann. "Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr die Kirchweih in einer neuen Stei-gerwaldhalle feiern können", begeisterte sich der Architekt.
"Wir haben in der letzten Sitzung alles gut diskutiert und deshalb auch keine Fragen mehr", schloss der Bürgermeister diesen Sitzungspunkt.

Weitere Informationen aus dem Wiesentheider Marktgemeinderat gibt es in der Samstagsausgabe der Kitzinger.
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