Der Weinjahrgang 2012 verspricht ein guter zu werden. Auch der heurige Jahrgang an freigesprochenen Auszubildenden in der Kitzinger Maler- und Lackierer-Innung „ist ein guter Jahrgang“, wie Berufsschul-Klassenleiter Wolfgang Einhellinger am Freitag bescheinigte. Die Innung könne sich den sechs frisch gebackenen Gesellen eines befähigten Nachwuchses sicher sein.

„Beißt euch durch, bleibt dran und bildet euch weiter.“

Manfred Hergert Innungsobermeister

In der Freisprechungsfeier im Hotel „Deutsches Haus“ fand Innungsobermeister Manfred Hergert, dass es für die jungen Leute ernst werde im Arbeitsleben. „Beißt euch durch, bleibt dran und bildet euch weiter“, riet der Sickershäuser den Junggesellen für die Zukunft.

Kreishandwerksmeister Michael Bissert betonte, dass im Handwerk jeder eine Chance bekomme, unabhängig von seiner Herkunft. Jetzt hätte die jungen Leute ein gutes Rüstzeug um sich mit Kreativität und Engagement weiterzuentwickeln. „Handwerker wissen: wer ausbildet, hat später keinen Fachkräftemangel“, sagte Bissert und dankte allen Chefs und Ausbildern dafür, den jungen Leuten eine Chance zum Berufseinstieg gegeben zu haben. Die jetzt ehemaligen Auszubildenden müssten sich jetzt darauf einstellen, noch mehr Arbeiten ausführen zu müssen und vor Herausforderungen gestellt zu werden, das werde jetzt von ihnen verlangt.

Manfred Hergert unterstrich, dass das Handwerk um die Facharbeiter als wichtiges Kapital wisse und stieß mit den Gästen auf das ehrbare Handwerk an. Wie Michael Bissert schlug er in die gleiche Kerbe und meinte, dass aufstrebenden Gesellen viele Türen offen stünden.

Oberstudiendirektor Klaus Schulze von der Würzburger Josef-Greising-Schule stellte das hohe Ausbildungsniveau in der Kitzinger Innung heraus. Klassenleiter Wolfgang Einhellinger lobte die Kitzinger Azubis als „Bereicherung für unsere Schule“. Er würde manche der frisch gebackenen Gesellen gerne künftig wieder an der Würzburger Schule sehen, dann auf der Meisterschule.

Prüfungsleiter Thorsten Wahner und Manfred Hergert überreichten die Gesellenbriefe an die freigesprochenen Maler, Lackierer und Verputzer (in Klammern die Ausbildungsbetriebe): Sebastian Amrein aus Dettelbach (Röthlein, Dettelbach), Florian Döpfner aus Schwarzach (Döpfner, Schwarzach), Michael Gröll aus Mainbernheim (Lorenz, Kitzingen), Armin Hildmann aus Kirchschönbach (Kirchschönbach), Nikolas Mayer aus Erlach (Gut, Kaltensondheim), Christian Schömig aus Biebelried (Reichert, Neuses am Berg).