Dettelbach

Der Dettelbacher Künstler Roger Bischoff wird wieder aktiv

Zwei Bildhauer-Symposien mit Künstlern aus aller Welt hat Roger Bischoff im Skulpturenpark von Dettelbach bereits organisiert. Jetzt plant er bereits das Dritte.
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Das Werk ist vollbracht: Harte Arbeit mussten die Männer um Roger Bischoff leisten, bis das Kunstwerk steht. Im Bild von links: Wolfgang Knauer, Hermann Göb, der Künstler Roger Bischoff, Eckhard Wienhold und Ludwig Roth Foto: Foto: Hanns Strecker

Zwei Bildhauer-Symposien mit Künstlern aus aller Welt hat Roger Bischoff im Skulpturenpark von Dettelbach bereits organisiert. Jetzt plant er bereits das Dritte. In einer ganz anderen Art. Eigentlich ist Bischoff Bildhauer und Maler, doch diesmal widmet er sich etwas Neuen.

Zusammen mit dem Vorsitzenden des Kulturhistorischen Kreis (KHK) Dettelbach, Eckhard Wienhold und dem örtlichen Vorsitzenden des Wein-Obst-und Gartenbauverein (WOG), Hermann Göb plant er ein Treffen von internationalen und fränkischen Künstlern, die nur aus alten Rebstöcken und Draht aus den Weinzeilen Kunstwerke schaffen. "RebArt" soll dieses Treffen heißen, wo die Künstler ein- bis zwei Wochen Zeit haben, Kunstexemplare zu schaffen.

Zusammen mit Freunden hat Bischoff bereits sein eigenes Kunstwerk erstellt. Eine Art Quader aus zusammengebundenen knorrigen Rebstöcken. Gut zwei Meter hoch und knapp zwei Meter breit. "Bindung" soll dieses Werk heißen", so der umtriebige Künstler, für das er etwa 100 Arbeitsstunden benötigte. "Ich will hier die Verbundenheit zwischen dem KHK, dem WOG, den Dettelbacher Bürgern und mir zum Ausdruck bringen" so Bischoff weiter und:

"Das Material liefern die Dettelbacher Winzer aus alten gerodeten Weinbergsabschnitten". In harter Arbeit wurde das Kunstwerk mit einem Traktor zu dem Areal an der Herz-Jesu-Hütte transportiert, einem landschaftlich einmalig schönen Ort, oberhalb von Dettelbach. Hier hatten Helfer bereits ein massives Steinfundament geschaffen, wo das Holzkunstwerk abgesetzt und gesichert wurde. "Ein erster Schritt ist getan" meint Bischoff stolz. In gut einem Jahr soll dann an diesem Ort genügend Material abgeliefert worden sein, womit die Künstler dann ihre eigenen Kunstwerke kreieren können. Beim dritten und sicher nicht letzten Kunstsymposium Dettelbach.

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