KITZINGEN

Der Bürgermeister ist wiedergewählt

Die Fürstlich Schwarzenberger Tischgemeinde Kitzingen von 1683 hat ihre Ratsspitze gewählt. Bei der Versammlung im Herbergslager Deutsches Haus wurde Gottfried Hofmann in seinem Amt als Bürgermeister einstimmig wiedergewählt. Sein Stellvertreter ist Günter Raab, der auch kommissarisch das Amt des Vergnügungskommissars ausübt.
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Schwarzenberger Wahlen: Die Führungsspitze der Fürstlich Schwarzenberger Tischgemeinde Kitzingen besteht künftig aus (von links) Gemeindeaktuar Kurt Gerber, Erster Bürgermeister Gottfried Hofmann, Zweiter Bürgermeister und Vergnügungskommissar Günter Raab und Gemeindekassier Klaus Hilfebrand. Foto: Foto: Willi Paulus

Die Fürstlich Schwarzenberger Tischgemeinde Kitzingen von 1683 hat ihre Ratsspitze gewählt. Bei der Versammlung im Herbergslager Deutsches Haus wurde Gottfried Hofmann in seinem Amt als Bürgermeister einstimmig wiedergewählt. Sein Stellvertreter ist Günter Raab, der auch kommissarisch das Amt des Vergnügungskommissars ausübt.

In seinem Jahresbericht hatte Hofmann auf zwölf Ratssitzungen und zahlreiche Veranstaltungen zurück geblickt. Das Waldfest fiel dem schlechten Witterung zum Opfer. Heuer soll es am Pfingstmontag im „Feldlager“ der Schwarzenberger bei Ratsmitglied Michael Günther im Römerhof über die Bühne gehen.

Wahlleiter Karlheinz Lindörfer wünschte dem wiedergewählten Bürgermeister ein „gutes Händchen“ bei der Führung der Tischgemeinde. Vom 13. bis 15. Juni unternehmen die Schwarzenberger eine Fahrt in die Lausitz mit Besuchen in Görlitz, einer Spreewaldfahrt und Dresden.

Bewerbungsverfahren laufen

Den historischen Hintergrund der Schwarzenberger Tischgemeinde erklärte Zeremonienmeister Bernhard Stöckl: Als die Türken 1683 zum zweiten Mal Wien belagerten, wurde aus Kitzingen ein Schützenfähnlein von 23 Mann rekrutiert. Unter Führung von Fürst Ferdinand zu Schwarzenberg sollte das Kitzinger Fähnlein mithelfen, „das Abendland zu verteidigen“. Zum Dank für die bewiesene Tapferkeit erhielten sie vom Landesherrn eine Fahne mit fürstlichem Wappen verliehen. Vom Wappentier, einem Raben, der einem stilisierten Feindeskopf ein Auge aushackt, stammt der Gruß der Schwarzenberger „kraak“. Zur Zeit sind zwei der 23 Ratssitze nicht besetzt, so dass die Bewerbungsverfahren für Neuaufnahmen laufen.

Das Ergebnis der Wahlen: Erster Bürgermeister Gottfried Hofmann, zweiter Bürgermeister Günter Raab (auch Vergnügungskommissar), Gemeindeaktuar Kurt Gerber, Gemeindekassier Klaus Hildebrand, Polizeimeister Stefan Möser, Zeremonienmeister Bernhard Stöckl und Chormeister Erich Eckert.

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