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Kitzingen

Dauerregen: Kein Hochwasser in Kitzingen

Während im Südwestens Deutschlands Bäche und Flüsse über die Ufer traten, ist der Landkreis glimpflich davongekommen – und konnte den Regen dringend brauchen.
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Etwa bei 2,40 Meter lag der Mainpegel am 4. Februar um die Mittagszeit. Bei 2,90 Meter tritt er über die Ufer. Foto: Julia Lucia

Unwetterwarnung für Bayern: Der Deutsche Wetterdienst hat für die Nacht auf Dienstag vor Dauerregen und starkem Wind gewarnt. Während es im Südwesten Deutschlands, Teilen von Schwaben und Oberfrankens zu Überschwemmungen kam, ist es im Landkreis ruhig geblieben. Es regnete nicht so stark und viel– auch wenn es sich zeitweise anders angefühlt hatte.

20 Liter Niederschlag pro Quadratmeter notierte Thomas Karl, Wetterexperte am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in seiner Wetterstatistik. "Damit ist noch nicht Land unter", sagt Karl, dessen Angaben sich aber nur auf die Mainbernheimer Straße in Kitzingen beziehen.  In anderen Ecken des Landkreises kann deutlich mehr oder weniger Regen gefallen sein. Seit dem 1. Februar hat es bereits 30 Liter geregnet, was viel für den eigentlich kühlen und trockenen Februar (langjähriger Durchschnitt: 34,5 Liter) ist. Teilweise stehe das Wasser auf den Felder, aber der Natur tue der Regen gut.

Der Pegel des Mains stieg laut der Messstelle der Licht-, Kraft- und Wasserwerke Kitzingen (LKW) an der Alten Mainbrücke in Kitzingen am Dienstag um 9 Uhr auf etwa 2,5 Meter. Bei 2,25 liegt der Normalpegel, ab einem Pegelstand von etwa 2,90 Meter tritt der Main über die Ufer. Schilf und Wiese am Etwashäuser Ufer standen an machen Stellen unter Wasser. Das Wasserwirtschaftsamt in Schweinfurt geht ab Mittwoch wieder von fallenden Pegelständen aus. 

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