Volkach

Das Volkacher Salbuch wird ausgezeichnet

Der Wettbewerb „100 Heimatschätze“ für nicht staatliche Museen in Bayern prämiert regionaltypische Objekte mit ihren Geschichten. Ein Preis geht nach Volkach .
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Ausgezeichnet: Das Volkacher Salbuch.

Der Wettbewerb „100 Heimatschätze“ für nicht staatliche Museen in Bayern prämiert regionaltypische Objekte mit ihren Geschichten. Ein Preis geht nach Volkach ins Museum Barockscheune. Hier ist das Salbuch, das Stadtbuch des Volkacher Stadtschreibers Niclas Brobst von 1504, ausgestellt.

Das Besondere: Dieses Salbuch ist mit farbigen Illustrationen versehen. Der eigentliche Zweck eines solchen Buches, die schriftliche Niederlegung des lokalen Rechts, wurde damals schon, im ausgehenden Mittelalter, um eine neue Dimension erweitert. Die Bilder schildern zum Beispiel diverse Amtseide, illustrieren die Rechtsverhältnisse mit den ortsansässigen Handwerkern und das Vorgehen beim Volkacher Halsgericht.

Dadurch wird es möglich, dem spätmittelalterlichen Leben in der Stadt in ganz besonderer Weise nachzuspüren. Der Auslober, das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, prämiert damit eines der spannendsten Kulturgüter Bayerns. Mit der Auszeichnung verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro. Margit Hofmann, neue Leiterin des Museum Barockscheune in Volkach, nimmt den Peis am 13. Juli in der Hofkirche der Residenz in München durch Staatsminister Füracker und Staatsministerin Dr. Kiechle in Empfang.



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