Laden...
Kitzingen

Das THW ist für die Bevölkerung da

In Bayern gilt der Katastrophenfall. Das hat es noch nie für das gesamte Bundesland gegeben. Dies stellt die Feuerwehren, das Technische Hilfswerk (THW) und Hilfsorganisationen vor neue Herausforderungen. Der Kitzinger THW-Ortsverband ist laut Homepage des THW Bayern noch nicht im Einsatz, wohl aber in den Krisenstäben vertreten.
Artikel drucken Artikel einbetten
Das Technische Hilfswerk ist bereits in vielen Regionen Bayerns im Einsatz. In Kitzingen kommt der Ortsverband derzeit seiner Aufgabe in Sachen Fachberatung nach.  Foto: THW

In Bayern gilt der Katastrophenfall. Das hat es noch nie für das gesamte Bundesland gegeben. Dies stellt die Feuerwehren, das Technische Hilfswerk (THW) und Hilfsorganisationen vor neue Herausforderungen. Der Kitzinger THW-Ortsverband ist laut Homepage des THW Bayern noch nicht im Einsatz, wohl aber in den Krisenstäben vertreten.

Das bestätigt auch der Ortsbeauftragte des THW Kitzingen, Alexander Fischer: "Wir sind als Fachberater in den Stäben vertreten", sagt er gegenüber dieser Redaktion. Zuständig im Landkreis ist das Landratsamt. Das THW habe eine Art Schichtdienst eingerichtet, die Teams blieben zusammen. Pro Fahrzeug sei die Mannschaftsbesatzung ähnlich wie bei vielen Feuerwehren reduziert worden. "Wir sind für die Bevölkerung da, müssen aber mit Kopf vorgehen", erläutert Alexander Fischer, der für weitere mögliche Tätigkeiten des THW auf die Homepage des Landesverbands Bayern verweist.

Über 300 Helfer aus 80 Verbänden im Einsatz

Dieser ist zu entnehmen, dass landesweit über 300 Helfer aus 80 Ortsverbänden im Einsatz seien. Aufgeführt werden die Ortsverbände aus Gerolzhofen, Schweinfurt und Würzburg. Unter anderem erledige das THW Transportfahrten für Bedarfsträger und errichte mobile Stationen, an denen medizinische Tests gemacht werden können, heißt es da. Einsatzkräfte unterstützten die Bundespolizei bei den Grenzkontrollen und seien – wie in Kitzingen – in beratender Funktion in den Krisenstäben von Städten, Gemeinden, Landkreisen und des Freistaats Bayern aktiv.

Neben den vielen örtlichen Einsätzen hat nach Angaben des Landesverbands das THW im Auftrag des Freistaats Bayern eine wichtige zentrale Logistikaufgabe übernommen. Einsatzkräfte des THW stellten die Verteilung von Schutzausstattung im Auftrag des Freistaats sicher: Schutzgüter würden bis an die örtlichen  Katastrophenschutzbehörden transportiert. Diese Behörden übernähmen anschließend die Unterverteilung in eigener Regie. Durch das THW erfolge keine Ausgabe oder Verteilung von Schutzausstattung an den Endverbraucher.