BIEBELRIED

Das Provisorium hat ausgedient

Noch in diesem Jahr möchte die Feuerwehr Biebelried von ihrem alten beengten Domizil im Ort in ihr neues, geräumiges Haus am Ortsrand beim Sportplatz umziehen. Darauf freuen sich schon die rund 45 Aktiven, die in diesem Jahr schon über 30 Einsätze hatten, und die sehr aktive Jugendgruppe.
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Alles neu: Bürgermeister Roland Hoh und Feuerwehrkommandant Matthias Manger freuen sich, dass die Feuerwehr Biebelried bald in ihr neues Domizil einziehen kann. Foto: Foto: Gerhard Krämer

Noch in diesem Jahr möchte die Feuerwehr Biebelried von ihrem alten beengten Domizil im Ort in ihr neues, geräumiges Haus am Ortsrand beim Sportplatz umziehen. Darauf freuen sich schon die rund 45 Aktiven, die in diesem Jahr schon über 30 Einsätze hatten, und die sehr aktive Jugendgruppe.

Es sieht schon fertig aus, doch einige Kleinigkeiten außen und vor allem innen sind noch zu tun. Das Wichtigste dabei ist nach den Worten von Bürgermeister Roland Hoh und Feuerwehrkommandant Matthias Manger, dass der Boden in der Fahrzeughalle noch aufgeraut wird, da der aufgetragene Belag zu rutschig geraten ist.

Vor 30 Jahren schon geplant

Seit langem gibt es Planungen für ein neues Feuerwehrgerätehaus. Die Gemeinde hatte zudem bereits vor Jahren das Grundstück dafür erworben. Und vor über 30 Jahren war in der Zeitung zu lesen, dass die „aufgehübschte Halle“ im Ortskern nur ein Provisorium sei. Denn das Fahrzeug passt gerade so hinein und alles ist dort sehr eng. Zudem steht die Halle in einer Sackgasse.

Laut Manger hätten aber erst viel später, nämlich vor fünf bis sechs Jahren, die eigentlichen Planungen begonnen. Im Frühjahr 2013 erfolgte dann für das neue Gebäude der Spatenstich. Der Einzug soll noch heuer erfolgen, eingeweiht werden wird das Haus aber vermutlich erst im Mai oder Juni nächsten Jahres.

Durch etliche Gruppen des Ortes ist das Feuerwehrhaus aber schon „eingeweiht“ worden, denn die Yoga-Gruppe hat sich dort schon getroffen, ebenso die Krabbelgruppe und die Damengymnastik. Sogar der Musikverein probte schon im Schulungsraum. Bei der Kinoveranstaltung eines Energieversorgers hatte die Fahrzeughalle wegen des schlechten Wetters schon ihre erste Bewährungsprobe bestanden und als Zuschauerraum gedient.

„Das Haus steht dem Ort zur Verfügung“, bekräftigen Manger und Hoh. Angebaut ans Feuerwehrhaus ist auch der Jugendraum. Direkt neben dem Sportheim gelegen, hat sich am Ortsrand ein kleines Gemeindezentrum entwickelt. Zudem ist dort ja auch noch ein Mehrgenerationenplatz geplant. „Wir wollen eine gute Gemeinschaft“, sagt Manger und freut sich zugleich über das erste richtige Haus, das die Biebelrieder Feuerwehr hat. Auf 600 000 Euro hat dafür der erste Kostenvoranschlag gelautet. Vor Baubeginn hatte es aber schon den ersten Nachtrag über 85 000 Euro gegeben, weil die Fundamente „in der Wasserecke“ nicht ausreichend dimensioniert waren. „Ansonsten blieb alles im Rahmen“, bestätigt Hoh. Zudem hat die Feuerwehr rund 570 Stunden an Eigenleistungen erbracht, vor allem für die Elektrik, die umfangreicher als gedacht war. „Zum richtigen Zeitpunkt waren immer genügend Leute da“, ist der Bürgermeister den vielen Helfern dankbar.

Neben der Fahrzeughalle und dem Schulungsraum mit einem zur Feuerwehr passenden Wandgemälde von Reinhold Müller, gibt es noch einen Lagerraum mit Werkstatt, ein Kommandantenzimmer, eine Küche und sanitäre Räume.

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