KITZINGEN

Das Motto ist: Einander begegnen

Zum fünften Nachbarschaftsfest lädt der Integrationsbeirat der Stadt Kitzingen am Samstag, 25. Juli, von 11 bis 17 Uhr auf den Kitzinger Marktplatz. Zum fünfjährigen Bestehen wird mit jungStil und der Institution „Integration mit Sport“ ein Soccerturnier ausgerichtet.
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Blick in die Welt: Beim 5. Nachbarschaftsfest haben die Kitzinger wieder Gelegenheit, sich über andere Nationen zu informieren. Foto: archiv-Foto: bauer

Zum fünften Nachbarschaftsfest lädt der Integrationsbeirat der Stadt Kitzingen am Samstag, 25. Juli, von 11 bis 17 Uhr auf den Kitzinger Marktplatz. Zum fünfjährigen Bestehen wird mit jungStil und der Institution „Integration mit Sport“ ein Soccerturnier ausgerichtet.

Neben dem Turnier, mit dem die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten gefördert werden soll, lockt bei dem Fest ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm für Groß und Klein. Um 12 Uhr gibt es beispielsweise ein Interview mit Flüchtlingen. Unterschiedliche Tanz- und Musikgruppen treten auf. Beim Ausprobieren verschiedener Spezialitäten aus anderen Ländern besteht zudem die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gerade in der jetzigen Zeit, in der immer mehr Menschen aufgrund der vielen Krisengebiete auf der Flucht seien und auch zu uns in den Landkreis kämen, sei es wichtig, ihnen eine Heimat auf Zeit zu bieten, schreibt die Referentin für Integration Astrid Glos in einer Pressemitteilung. Sie müssten sich einbringen können, ohne Fremde zu bleiben.

Man müsse diesen Menschen aus Randgruppen, Minderheiten oder aus fernen Ländern mit Respekt, Toleranz und vor allem mit gegenseitigem Verständnis und Wertschätzung begegnen, so Glos weiter. Sie lobt unter anderem, dass bei der Karateschule „Sport-Kid Tarzan“ in Kitzingen inzwischen 23 Nationalitäten miteinander trainieren.

Beim Integrationsbeirat freut man sich darüber, dass eine Vielzahl an Institutionen und Vereinen gewonnen werden konnte, die das Fest unterstützen. Beschäftigungsangebote, Info- und Verkaufsstände bieten unter anderem der Arbeitskreis Asyl, der Förderverein der St. Hedwig-Grundschule, der Eine-Welt-Laden, der Kindergarten Alemannenstraße und der Jugendstadtrat.

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