HELLMITZHEIM

Das Jägerhaus vor der Rettung

Der nächste Winter kommt bestimmt, spätestens dann soll das Dach des alten Jägerhauses in Hellmitzheim wieder dicht sein. Zurzeit dringt bei jedem Regen Wasser in die ohnehin ramponierte Gebäudehülle ein.
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Das Jägerhaus vor der Rettung
(elz) Der nächste Winter kommt bestimmt, spätestens dann soll das Dach des alten Jägerhauses in Hellmitzheim wieder dicht sein. Zurzeit dringt bei jedem Regen Wasser in die ohnehin ramponierte Gebäudehülle ein. Deshalb hat sich Iphofens Stadtrat dazu entschieden, dem Objekt eine 250 000 Euro teure Rohbausanierung zukommen zu lassen und damit die – nach Expertenansicht – wertvolle Bausubstanz zu sichern. Das um 1755 erbaute Haus diente einmal dem gräflichen Hochadel, aber vom alten Glanz ist kaum noch etwas übrig. Als Baudenkmal hat es immerhin den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden. „Wir haben nur zwei Denkmäler“, sagte Ludwig Weigand im Stadtrat, „deshalb sollten wir es nicht aufgeben.“ Rupert Maier sprach sich dafür aus, ein Notdach aufzubringen und erst dann mit einer Sanierung zu beginnen, wenn ein Interessent gefunden sei. „So groß ist das Denkmal auch nicht. Wir haben in Iphofen schon andere Denkmäler abgerissen.“ Als einziger stimmte Maier gegen eine Sanierung. Foto: Foto: Eike Lenz
Der nächste Winter kommt bestimmt, spätestens dann soll das Dach des alten Jägerhauses in Hellmitzheim wieder dicht sein. Zurzeit dringt bei jedem Regen Wasser in die ohnehin ramponierte Gebäudehülle ein. Deshalb hat sich Iphofens Stadtrat dazu entschieden, dem Objekt eine 250 000 Euro teure Rohbausanierung zukommen zu lassen und damit die – nach Expertenansicht – wertvolle Bausubstanz zu sichern. Das um 1755 erbaute Haus diente einmal dem gräflichen Hochadel, aber vom alten Glanz ist kaum noch etwas übrig. Als Baudenkmal hat es immerhin den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden. „Wir haben nur zwei Denkmäler“, sagte Ludwig Weigand im Stadtrat, „deshalb sollten wir es nicht aufgeben.“ Rupert Maier sprach sich dafür aus, ein Notdach aufzubringen und erst dann mit einer Sanierung zu beginnen, wenn ein Interessent gefunden sei. „So groß ist das Denkmal auch nicht. Wir haben in Iphofen schon andere Denkmäler abgerissen.“ Als einziger stimmte Maier gegen eine Sanierung.

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