KITZINGEN

Das Handwerk ist die richtige Wahl

Es ist Samstag, einen Tag vor der Bundestagswahl. Die Parteien geben auf dem Marktplatz in Kitzingen noch mal alles. Währenddessen herrscht im Historischen Sitzungssaal des Rathauses feierliche Gelassenheit. Hier haben sich die jungen Mauer- und Zimmerer versammelt, um die Freisprechung entgegenzunehmen.
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Neue Gesellen: Die Maurer und Zimmer mit Michael König (links), Monika Henneberger, Thomas Rank und Alfred Hartmann (rechts im Bild) nach der Übergabe der Gesellenbriefe. Foto: Foto: LUkas Will

Es ist Samstag, einen Tag vor der Bundestagswahl. Die Parteien geben auf dem Marktplatz in Kitzingen noch mal alles. Währenddessen herrscht im Historischen Sitzungssaal des Rathauses feierliche Gelassenheit. Hier haben sich die jungen Mauer- und Zimmerer versammelt, um die Freisprechung entgegenzunehmen.

„Das sind alles gute und fleißige junge Leute“, lobt Thomas Rank die acht Maurer und fünf Zimmerer. Der Obermeister der Bauinnung Kitzingen/Gerolzhofen rief die Gesellen auf, wählen zu gehen. Doch laut Rank haben die Jung-Gesellen die richtige Wahl schon vor Jahren getroffen, als sie sich für eine Handwerksausbildung entschlossen. „Gute Handwerker sind immer gesucht, Handwerk hat goldenen Boden“, so der Obermeister.

„Es ist vergleichsweise einfach, durch ein paar Klicks im Internet an ein falsches Halbwissen zu gelangen“, sagte Rank. Erst die „Kunst, die Wünsche und Träume des Bauherrn in ein Bauwerk umzusetzen“, mache den Fachmann aus. Die stellvertretende Kreishandwerksmeisterin Monika Henneberger sagte: „Für Probleme im Alltag hat das Handwerk die passende Lösung parat.“ Sie freue sich, dass am Tag des Handwerks die Gesellenbriefe überreicht werden.

Oberbürgermeister Siegfried Müller beglückwünschte die jungen Handwerker, das erste Etappenziel geschafft zu haben und wünschte: „Viel Glück – oder wie sagt man bei Zimmerleuten? Gut Holz!“

Alfred Hartmann, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, und Michael König, Fachgruppenleiter der Zimmerer, ermahnten die neuen Gesellen, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen. „Vertrauen, Verlässlichkeit und Verantwortung“ seien wichtig. Dazu würden Qualitätsbewusstsein und Kundenorientierung immer wichtiger. Zum Gesellenbrief gab es „passend zum Oktoberfest ein kleines Herzerl“ aus Lebkuchen.

Die Zimmerer

Den Gesellenbrief als Zimmerer erhielten Daniel Alexander (Firma Holzbau König, Albertshofen), Simon Kratky (Gschwandtner, Sulzfeld), Viktor Niederquell, Dominik Scheller (Bayer, Markt Einersheim) und Johannes Ullrich (Haag Holzhäuser, Marktsteft).

Die Maurer

Den Gesellenbrief als Maurer erhielten Sebastian Böhm (Hartmann, Albertshofen), Thomas Farren und Sebastian Michel (Schardt Bau, Kitzingen), Felix Hofweller (Plannasch, Dettelbach), Johannes Speda (Nagler, Martinsheim) sowie Lukas Kunz, Marc Lang und Maximilian Stahl (alle Firma Rank, Kitzingen).

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