SEINSHEIM

Das Graue Langohr ist geblieben

Da im Kirchturm in Tiefenstockheim Fledermäuse ein Quartier haben, war während der Sanierungsarbeiten eine ökologische Baubegleitung notwendig.
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Da im Kirchturm in Tiefenstockheim Fledermäuse ein Quartier haben, war während der Sanierungsarbeiten eine ökologische Baubegleitung notwendig. Die hatte der Gemeinderat an einem Fachmann vergeben.

Das Bauprojekt hatte jedoch für den Fachmann einen höheren Aufwand bedeutet als erwartet, weswegen der Gemeinderat Seinsheim in seiner Sitzung am Montag einer Vergütung des Mehraufwandes zustimmte. Auf 1190 Euro lautet nun der Betrag, den sich politische Gemeinde und Kirchengemeinde teilen. Bürgermeister Heinz Dorsch informierte, dass sich die Fledermausart von den Bauarbeiten nicht hat stören lassen und dort geblieben sei.

Die Besichtigung der Feuerwehren durch die Landkreisführung hat nach den Worten von Bürgermeister Heinz Dorsch fast keine Beanstandungen gebracht. Natürlich sei auch wieder der Zustand des Feuerwehrgerätehauses in Wässerndorf auf der Liste gestanden. Ein Punkt, der ihn schon seit seinem Amtsantritt verfolge. Dieser Punkt ist meist auch Thema bei der Jahresversammlung der Feuerwehr Wässerndorf. Ansonsten sei auf die notwendigen Streckendurchgänge der Atemschutzträger hingewiesen worden, was derzeit bereits der Reihe nach geschehe. Auch auf ausstehende Leistungsprüfungen in Seinsheim und Iffigheim sie hingewiesen worden.

Zum Thema Feuerbeschau informierte Dorsch, dass man nach einem Großbrand hier wieder sensibler geworden sei. In der Gemeinde würden nun die Sonderbauten wie der Kindergarten überprüft. Ansonsten werde er sich mit den Feuerwehrkommandanten besprechen, sagte Dorsch.

An Bauangelegenheiten hatte der Gemeinderat sich nur mit einem Handlauf für die gemeindeeigene Marktgade zu beschäftigen, die für 325 Euro gekauft wird. Großes Lob gab es von Bürgermeister Heinz Dorsch aber für das Landratsamt zum äußerst raschen Rücklauf eines Bauantrags. Dem Bauantrag für ein Haus hatte der Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung am 20. November sein Einvernehmen erteilt, am 1. Dezember sei er genehmigt zurückgekommen.

Da es noch einer Abklärung mit dem Verband für Ländliche Entwicklung bedarf, verschob der Gemeinderat eine Vertragsergänzung für den Ausbau der Weinbergstraße. Dabei geht es um die Friedhofsmauer, die noch gemacht werden muss.

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