RÖDELSEE

Das Friedenslicht ist angekommen

Das Friedenslicht aus Bethlehem wird in der gesamten Diözese Würzburg verteilt. Aussendungsfeier im Kitzinger Land war auf dem Schwanberg vor der St.-Michaels-Kirche.
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Gebet um Frieden: An drei Stationen auf dem Schwanberg wurde die Ankunft des Friedenslichts aus Bethlehem gefeiert. Foto: Foto: KJA, SUSANNE MÜLLEr

Das Friedenslicht aus Bethlehem wird in der gesamten Diözese Würzburg verteilt. Aussendungsfeier im Kitzinger Land war auf dem Schwanberg vor der St.-Michaels-Kirche.

Der Bund Deutscher Katholischer Jugend, der Jugendhof Schwanberg Casteller Ring und der Regionalverband Kitzingen hatten zu einem Stationenweg eingeladen. An der ersten Station wurden Schlagzeilen vorgelesen, bei denen es darum ging, dass Menschenrechte nicht eingehalten werden. In der zweiten Station ging es um Unrecht, beispielsweise in Kriegsgebieten oder in Familien. Das Friedenslicht aus Bethlehem solle Licht in diese Dunkelheiten des Alltags bringen. In der dritten Station sei es mit dem Rap „Klopft an Türen“ um Kinderrechte gegangen, geht aus der Meldung der Katholischen Jugendarbeit hervor.

Schließlich versammelten sich alle um eine leere Krippe bei Fackelschein. Nach einem gemeinsamen Gebet und Lied ging die Friedenslicht-Aussendung auf dem Schwanberg zu Ende.

Die Aktion Friedenslicht gibt es seit 1986, sie wurde vom österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Von dort wird es in alle Welt verteilt. Über Wien erreicht es das Bistum Würzburg. 220 000 Pfadfinder in Deutschland und Angehörige anderer christlichen Organisationen setzen sich mit der Weitergabe des Friedenslichtes aus Betlehem für Frieden und gegen Rassismus ein.

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