ENHEIM

Das Ende einer Amtszeit: August Hopf zieht Bilanz

Zum Ende seiner Amtszeit als Bürgermeister warf August Hopf in der Bürgerversammlung im Gasthaus Stern in Enheim einen Blick zurück auf die zwölf Jahre, in denen er Bürgermeister war.
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August Hopf
August Hopf Bürgermeister in Martinsheim Foto: Hopf

Zum Ende seiner Amtszeit als Bürgermeister warf August Hopf in der Bürgerversammlung im Gasthaus Stern in Enheim einen Blick zurück auf die zwölf Jahre, in denen er Bürgermeister war.

Er berichtete, dass sich der Gesamthaushalt von anfangs einer bis 1,5 Millionen auf mittlerweile rund 2,5 Millionen Euro erhöht hat. Dies zeige die höhere finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde. Positiv bemerkbar machen sich dabei die gestiegenen Gewerbesteuereinnahmen, was vor allem durch die Photovoltaik-Freiflächenanlagen und einen neuen Gewerbebetrieb bedingt ist. Da auch der Schuldenstand von rund einer Million auf derzeit rund 400 000 Euro abgebaut werden konnte, ist „die Gemeinde in Zukunft viel handlungsfähiger und hat einen viel größeren Spielraum“, sagte Hopf.

An größeren Projekten wurden während seiner Amtszeit vor allem die Kanalsanierungen in den Ortsteilen Martinsheim, Gnötzheim, Unterickelsheim und Enheim durchgeführt und ein Sondergebiet für Windkraftanlagen ausgewiesen. Zudem wurde im Bauhof ein zweiter Mitarbeiter eingestellt und die Ausstattung verbessert. Dadurch können Reparaturen und kleine Bauvorhaben in Eigenregie durchgeführt werden. Das spare nicht nur Kosten, sondern auch die schnellere Reaktionszeit und damit der Service für die Bürger habe sich verbessert.

Aus den Reihen der Zuhörer gab es diverse Fragen und Vorschläge, die August Hopf an seinen Nachfolger Rainer Ott weitergeben wird. So wurde angeregt, künftig Neubürger gezielt zur Bürgerversammlung einzuladen, um die Integration in die Gemeinde zu verbessern. Es wurde bemängelt, dass das Gemeindeblatt, welches ohnehin nur alle 14 Tage zur Verfügung steht, teilweise erst am Samstag ausgetragen wird, wodurch Termine am Freitag bereits vorbei sind. Hier soll eine Lösung gefunden werden, damit dies verlässlich am Freitag verfügbar ist.

Auch die Bushaltestelle am Ortsausgang Richtung Enheim wurde angesprochen. Diese ist nach wie vor eine Gefahrenstelle für die Grundschulkinder auf dem Schulweg. Bislang ist hier jedoch keine Lösung gefunden worden. Der Vorschlag, eine Verkehrsinsel in Straßenmitte zu errichten, soll nun geprüft werden. Angefragt wurde, ob es geplant ist, die Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen umzustellen, um Energie zu sparen. Da jedoch alle alten Lampen mit hohem Energieverbrauch bereits durch Natriumdampflampen ersetzt wurden, sieht August Hopf hier keinen sofortigen Handlungsbedarf. So könne man warten, bis LED-Lampen günstiger werden.

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