SULZFELD

Das Aus für den Kunsthandwerksmarkt in Sulzfeld

Zum zweiten Mal fand heuer im Herbst ein Kunsthandwerksmarkt in Sulzfeld statt. Veranstalter war eine private Unternehmerin. Die hat nun mitgeteilt, dass sie keinen solchen Markt mehr in Sulzfeld organisieren wird. Der Grund, die Besucherzahlen waren gut, die Umsätze hingegen schlecht. Im Gemeinderat war man sich einig, dass die Gemeinde keinen solchen Markt in Eigenregie durchführen will.
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Sulzfeld am Main
Sulzfeld am Main, Landkreis Kitzingen Foto: Selina Schätzlein

Zum zweiten Mal fand heuer im Herbst ein Kunsthandwerksmarkt in Sulzfeld statt. Veranstalter war eine private Unternehmerin. Die hat nun mitgeteilt, dass sie keinen solchen Markt mehr in Sulzfeld organisieren wird. Der Grund, die Besucherzahlen waren gut, die Umsätze hingegen schlecht. Im Gemeinderat war man sich einig, dass die Gemeinde keinen solchen Markt in Eigenregie durchführen will.

Weitere Themen in der Gemeinderatssitzung:

• Zurückgestellt wurde die Auftragsvergabe für den Bau und die gärtnerische Gestaltung der Parkplätze am hinteren Dorfweg und an der Mainlände. Die Verwaltung muss noch Details der Angebote prüfen. Die Baukosten werden zwischen 360 000 und 370 000 Euro liegen.

• Um rund 100 000 Euro teurer als geplant wird der Bau der Kinderkrippe. Die veranschlagten Baukosten von 420 000 Euro stiegen inzwischen auf 508 000 Euro, berichtete Bürgermeister Gerhard Schenkel. Er rechnet damit, dass noch rund 10 000 Euro dazu kommen. Allerdings werde die Gemeinde nicht alleine auf den Kosten sitzen bleiben. Die Regierung von Unterfranken will 28 000 Euro und die Kirche 20 000 Euro beisteuern.

• Beteiligen wird sich Sulzfeld am erweiterten Probebetrieb für den Digitalfunk. Dazu soll das Feuerwehrauto mit einem der neuen Funkgeräte ausgerüstet werden. Von den Anschaffungskosten in Höhe von rund 3000 Euro trägt der Freistaat 80 Prozent, die Einbaukosten gehen zu Lasten der Gemeinde. Später sollen digitale Handfunkgeräte beschafft werden.

• Seit einiger Zeit gilt in der Raiffeisenstraße und in der Segnitzer Straße Tempo 30. Schenkel informierte, dass ab November Geschwindigkeitskontrollen durch die kommunale Verkehrsüberwachung durchgeführt werden. Keine Kontrollen, wie von Bürgern gefordert, wird es in den Weinbergen geben, da diese außerhalb des Ortsgebietes liegen.

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