Iphofen

Dank für die Ernte und die Arbeiter

Zehn Jahre indische Schwestern in Iphofen
Artikel drucken Artikel einbetten
Blumensträuße erhielten die indische Schwestern für ihr zehnjähriges Engagement in Iphofen.

Das Erntedankfest ist traditionell der Tag der Dankbarkeit gegenüber Gott für alles, was unser Leben erhält. Stand dabei früher die herbstliche Ernte im Vordergrund, feiern Christen heute auch Gaben wie den Arbeitsplatz oder das Geschenk, in einem Land leben zu können, das seinen Bewohnern viel Wohlstand ermöglicht. Am Erntedankfest konnte die Pfarrgemeinde Iphofen auch den Dank für das zehnjährige Wirken der indischen Schwestern im städtischen Altenbetreuungszentrum (ABZ) Iphofen feiern.

Die indischen Ordensschwestern Jestina, Sudeepa, Pavitra und ihre Oberin Schwester Merin aus dem Orden der Carmeliterinnen arbeiten in der Pflege und Betreuung mit und haben ihren eigenen Konventsbereich auf dem Gelände. 2008 hat ihr Orden die Nachfolge der Mallersdorfer Schwestern angetreten, die zuvor fast 150 Jahre lang in Iphofen tätig waren.

Schwester Merin meinte bei einer Feierstunde im ABZ, dass sie sich alle „in Iphofen gut angenommen und angekommen“ fühlen. Durch diese gelungene Integration kann für die katholische Kirche und Gesellschaft in Deutschland das Ordensleben im Pflege und Betreuung lebendig bleiben. Das würdigten auch Bürgermeister Josef Mend und Ortspfarrer Adam.

Indisch war dann auch der Abend für die geladenen Gäste im ABZ geprägt, den die Schwestern für ihre Kollegen im Haus und ihre Freunde und Unterstützer ausrichteten. Das selbstgekochte indische Essen und die Lieder aus der Heimat der Schwestern waren eine Gabe, für die die Gäste dankbar waren, heißt es weiter in einer Pressemitteilung. Ein „Vergelt?s Gott“ sprach der Pfarrgemeinderat und sein Vorsitzender Markus Giehl in Form von Blumensträußen aus, die die Schwestern zum Strahlen brachten.



Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.