KITZINGEN

Christof tritt wieder zur OB-Wahl an

Die Kommunale Initiative Kitzingen (KIK) hat als erste Gruppierung im Kitzinger Stadtrat früh die Weichen für die im Frühjahr 2014 anstehenden Oberbürgermeister- und Stadtratswahlen gestellt.
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OB-Kandidat: Klaus Christof von der KIK tritt 2014 erneut als Ob-Kandidat an. Foto: Foto: R. Haass

Die Kommunale Initiative Kitzingen (KIK) hat als erste Gruppierung im Kitzinger Stadtrat früh die Weichen für die im Frühjahr 2014 anstehenden Oberbürgermeister- und Stadtratswahlen gestellt.

In der Jahreshauptversammlung der mit drei Leuten im Stadtrat vertretenen Gruppierung, wurde laut Pressemitteilung die Aufstellung einer KIK-Liste für die Stadtratswahl 2014 beschlossen. Die Versammlungsteilnehmer seien der Meinung gewesen, „dass ohne die KIK viele Themen nicht oder nur unzulänglich diskutiert würden“. Die stetige Suche nach neuen und kreativen Lösungsansätzen sei ein Markenzeichen der KIK.

Wie es weiter heißt, sei dem Fraktionsvorsitzenden Klaus Christof, „der auch gegen vielerlei äußere Widerstände unverdrossen die Ideen und Vorstellungen der KIK im Stadtrat vertritt“, das Vertrauen ausgesprochen. Der amtierende erste Bürgermeister der Stadt sei einstimmig zum Kandidaten für die ebenfalls anstehende OB-Wahl nominiert worden. Christof ist freischaffender Künstler und sitzt mit Unterbrechungen seit 1984 im Kitzinger Stadtrat. Er ist Bürgermeister und damit Vertreter des OBs und war bereits mehrfach als OB-Kandidat angetreten. Bei der letzten Wahl 2008, als sich sechs Kandidaten um den Rathaussessel stritten und sich schließlich Siegfried Müller für die UsW durchsetzte, erreichte Christof 9,2 Prozent und ließ überraschend den SPD-Kandidaten Dieter Sycha hinter sich.

Zu Beginn der Mitgliederjahreshauptversammlung im Bürgerzentrum habe Stadtrat Wolfgang Popp einen Bericht über die Stadtratsarbeit im Jahr 2012 abgegeben, heißt es weiter. Die gestellten Anträge drehten sich danach vor allem um die Arbeitsschwerpunkte Konversion, hier speziell weitere Nutzung der Marshall Heights als Wohngebiet, städtischer Haushalt und Innenstadtkonzept. Bei der Aussprache habe Einigkeit geherrscht, dass bei der kommunalpolitischen Arbeit der KIK weiterhin Transparenz und Bürgereinbindung ganz oben auf der Agenda zu stehen hätten.

Nach dem Kassenbericht durch Ursula Kainer wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Bei der anstehenden Neuwahl wurden Jutta Heinlein, Thomas Steinruck und Ursula Kainer in den Vorstand gewählt.

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