NORDHEIM

Christina geht: Ein Abend voller Abschied und Emotionen

Christina, wir sind stolz auf Dich. Diesen Satz hörte man im Saal der Divino mehrfach beim Ehrenabend für Christina Schneider.
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Eine ganze Gemeinde sagt „Danke Christina“. Die Weinhoheiten der Region verabschiedeten Christina Schneider mit einer Bildcollage von ihren zahlreichen Auftritten als Fränkische Weinkönigin. Foto: Willi Paulus Foto: Willi Paulus
„Es war ein unglaubliches Jahr.“
Christina Schneider, Ex-Weinkönigin

„Christina, wir sind stolz auf Dich.“ Diesen Satz hörte man im Saal der Divino mehrfach beim Ehrenabend für Christina Schneider. Mit dem Abend hat Nordheim seine ehemalige Weinprinzessin, Fränkische Weinkönigin und die noch amtierende Deutsche Weinprinzessin verabschiedet.

Viele wollen Danke sagen

Dankeschön für den großartigen Einsatz für die Winzergemeinde und den Frankenwein in aller Welt sagten Moderatorin Christin Ungemach, Thomas Borst, Sybille Säger für die Vereine, zahlreiche Weinprinzessinnen, Bürgermeister Guido Braun und ihr Vater Markus Schneider. Der Abend war gespickt mit emotionalen Momenten, eindrucksvollen Bildern und wunderbaren Anekdoten. „Für Franken und Nordheim hast du Großes geleistet,“ sagte Christin Ungemach. Christina sprühe förmlich, wenn sie unter Menschen sei. Ihr Charme, ihr Auftreten, ihr Niveau, ihre Freude, ihr Glanz und Begeisterung stecke an.

Komplimente

Christina Schneider sprach für alle ein Kompliment aus: Es sei beeindruckend, was so ein kleines Dorf bewegen könne, damit ein großes Fest entstehen kann. Für sie war „es ein unglaubliches Jahr.“ Stehenden Applaus gab es für den Rückblick in einer Dia-Schau. Christina schilderte ihre Gefühle bei den Wahlen. Sie gab Einblicke in ihre Erlebnisse auf Empfängen in Deutschland und der Welt. Über 50 Mal war sie in München, traf Prominente aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Bürgermeister Guido Braun brachte sie ein Fässchen Spezialbier vom Bierbrauerfest in Miltenberg mit, das dieser noch sorgsam hütet. Beim Weingenießer-Club führte sie den ersten Weinprinzessinnen-Elferrat an und wurde auf dem Faschingsorden verewigt.

Beeindruckende Reise

Beeindruckend war für sie die Reise mit der Divino nach China, wo es ihr fast leid tat, teuren Wein auf Ex trinken zu müssen. Ein besonderer Moment war die Begegnung mit Kanzlerin Angela Merkel. „Sie schaffte es tatsächlich, in zehn Minuten drei Gläser Silvaner zu trinken“, verriet Christina. Ihre Liebe gehöre dem Projekt „terroir f“ und sie wünsche sich solch einen Punkt auch für Nordheim.

„Damit könnt ihr mich noch glücklich machen.“ Zu den besonderen Momenten zählte sie die Begegnungen mit den Weinprinzessinnen der Region.

Danke und ein Versprechen

Ihr Dank galt ihrem Coach Kellermeister Klaus Wagenbrenner. Ihrem Freund schenkte sie Flip-Flops aus Schokolade mit dem Versprechen, mit ihm endlich in Urlaub zu fahren. Unendlich dankbar sei sie ihrer Familie für die Unterstützung.

Geschenke

Den Stolz der Winzer auf „ihre Fränkische Weinkönigin“ brachte Weinbauvereinsvorsitzender Thomas Borst zum Ausdruck. Für die „Weinkönigin im Ruhestand“ überreichte er Babysachen, damit sie sich ihren Traum, Mutter zu werden, erfüllen kann. Bürgermeister Guido Braun schilderte die unterstützenden Aktivitäten im Ort. Sybille Säger, Sprecherin der örtlichen Vereine, wies auf die Unterstützung von Feuerwehr, Musikkapelle, Touristikrat, Weingenießerclub, Sportverein, Gesangverein und den Landfrauen hin. Die Inselweinmacher sprachen Christina Lob aus und die Weinhoheiten überreichten eine Bildcollage von den Begegnungen mit Christina.

Papa Markus schilderte in seinem emotionalen Rückblick, wie es bei der Wahl zur Fränkischen Weinkönigin zu seinem Kopfstand auf der Bühne gekommen ist und erfüllte ihr als Höhepunkt des Ehrenabend mit seiner Musikkapelle einen musikalischen Wunsch: Amazing Grace.

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