Albertshofen

Christian Zimmermann beim Schubkarrenrennen nicht zu schlagen

Beim Albertshöfer Kirchweihmontag stand das traditionelle Schubkarrenrennen auf dem Programm. Dabei setzte sich ein Könner erneut durch.
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Eine große Gaudi hatten alle Teilnehmer beim Schubkarrenrennen am Albertshöfer Kirchweihmontag. Foto: Joachim Hofmann
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Beim Albertshöfer Kirchweihmontag stand das traditionelle Schubkarrenrennen auf dem Programm. Dabei treten zwei Läufer gegeneinander an, um den Hindernisparcours, bestehend aus einer umgedrehten Palette, einer Holzwippe und einem Hütchenslalom, möglichst schnell zu meistern. Je nach Altersgruppe – fünf verschiedene für Kinder und Jugendliche sowie die Erwachsenen – werden die Schubkarren mit einer verschieden hohen Zahl von Gemüsekisten beladen. Fallen Kisten herunter, müssen diese wieder aufgeladen werden, was natürlich wertvolle Zeit kostet.

Das Rennen hat einer erzählten Geschichte zufolge seinen Ursprung darin, dass vier Burschen verbotenerweise im Staatswald Holz gehackt haben, vom Förster entdeckt wurden, sich des Holzes entledigt haben und geflüchtet sind. Dieser hat zwar die Verfolgung aufgenommen, aber vergeblich. Um nun auch in Zukunft  nicht erwischt zu werden, beschlossen die Burschen kurzerhand im Wirtshaus, so ein Rennen öfter zu veranstalten. Und so ist es auch heute noch Brauch zur Kirchweih.

Früher verlief das Rennen durchs ganze Dorf, heute steht mehr die Geselligkeit und der Spaß im Vordergrund, weswegen es ein rund 50 Meter langer Hindernislauf auch tut. Vor allem Kinder versuchten, diesen zu meistern, viele davon gleich mehrmals.

Gewinner bei den Erwachsenen war, wie schon in den Vorjahren, Christian Zimmermann. Alle Gewinner erhielten einen Siegerpokal und hatten die erste Auswahl bei den Preisen, die nach den Wettbewerbsklassen sortiert waren. Aber auch die Nächstplatzierten mussten nicht mit leeren Händen nach Hause gehen.

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