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Castell

Castell bekommt bis Jahresende neuen Flächennutzungsplan

Die Gemeinde Castell lässt derzeit ihren Flächennutzungsplan überarbeiten. Das bisherige Werk, das aus dem Jahr 1985 stammt, wird dabei von Papier auf digitales Format übertragen. Aus dem etwa zweieinhalb Quadratmeter großem Plan werden Dateien, die aktualisiert sind und auf künftige Entwicklungen ausgelegt sind. Ingenieurin Susanne Siebenlist vom zuständigen Planungsbüro rechnete in der Sitzung des Gemeinderats damit, dass der neue Plan bis spätestens Ende des Jahres rechtskräftig sei.
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Die Gemeinde Castell lässt derzeit ihren Flächennutzungsplan überarbeiten. Das bisherige Werk, das aus dem Jahr 1985 stammt, wird dabei von Papier auf digitales Format übertragen. Aus dem etwa zweieinhalb Quadratmeter großem Plan werden Dateien, die aktualisiert sind und auf künftige Entwicklungen ausgelegt sind. Ingenieurin Susanne Siebenlist vom zuständigen Planungsbüro rechnete in der Sitzung des Gemeinderats damit, dass der neue Plan bis spätestens Ende des Jahres rechtskräftig sei.

Als nächster Schritt wird er öffentlich ausgelegt und an die Behörden zur Billigung geschickt. Die Planerin legte im Gremium die Bedeutung des Plans dar. Dieser sei "eine Art Leitfaden zur Entwicklung der Gemeinde und auch Grundlage für weitere Bebauungspläne". Darin wurde etwa eingezeichnet, dass ein künftiges Baugebiet in Castell in Richtung Süden gedacht ist und nicht in Richtung Rüdenhausen. Für Gewerbe ist eine Fläche westlich des Ortsteils Greuth vorgesehen.

Keine neuen Flächen ausweisen

Zum Thema Bauplätze in den Ortsteilen Greuth und Wüstenfelden äußerte sich Bürgermeister Jochen Kramer. Bei den Wahlversammlungen seiner potentiellen Nachfolger war moniert worden, dass es dort keine gebe. In Greuth habe man sich mit den Bürgern darauf verständigt, dass man eher die Innenentwicklung des Dorfs voranbringen und keine neuen Flächen ausweisen wolle. In Wüstenfelden sei das dort einst im Zuge des Kanalbaus angedachte Baugebiet bei den Bürgern auf Ablehnung gestoßen.

In der Sitzung wurde über einzelne Grundstücke und Details des Flächennutzungsplanes gesprochen. Kleinere Korrekturen seien noch erforderlich, zudem stehe die Bürgerbeteiligung an, so Bürgermeister Kramer. Er drängt auf ein rasches Vorgehen: "Wir bleiben dran, damit wir weiter kommen".

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