Marktsteft

Bürgermeisterwahl in Marktsteft als Lustspiel

Der dritte Advent ist für Freunde des Laienspiels in und rund um Marktsteft seit Jahrzehnten ein gesetzter Termin: Da gibt es nämlich im Vereinsheim der Soldaten- und Reservistenkameradschaft auch in diesem Jahr wieder einen Angriff auf die Lachmuskeln, denn das alljährliche Theaterstück der Kameradschaft steht dann auf dem Programm.
Artikel drucken Artikel einbetten
"Normal wäre schön". Zum Foto stellen sich die Mitglieder der Theatergruppe der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Marktsteft mit vorne Achim Krämer und Matthias Haag sowie hinten (von links): Jürgen Krämer, Sabine Pfeiler, Michael Eisenhuth, Christine Hirsch, Marion Behringer und Luna Tanriverdi.O. Foto: Robert Haaß

Der dritte Advent ist für Freunde des Laienspiels in und rund um Marktsteft seit Jahrzehnten ein gesetzter Termin: Da gibt es nämlich im Vereinsheim der Soldaten- und Reservistenkameradschaft auch in diesem Jahr wieder einen Angriff auf die Lachmuskeln, denn das alljährliche Theaterstück der Kameradschaft steht dann auf dem Programm.

Die im März anstehenden Kommunalwahlen werfen ihren Schatten auch auf die Theatergruppe. Und so spielt das heurige Stück "Normal wäre schön" von Claudia Gysel auch mit dem Thema Bürgermeisterwahl. Da ist der Marktstefter Stadtrat Dieter Haagebau, dessen größter Wunsch es ist, endlich einmal Bürgermeister seiner Stadt zu werden. Allerdings sind seine Methoden nicht immer die saubersten, dazu ist er ein "Quadratschädel und Querschläger", was wohl auch der Grund dafür ist, dass er bei den Wahlen seit elf Jahren nie genügend Stimmen erhalten hat.

Das regt ihn natürlich auf, genauso wie seine immer arbeitende Gattin, der Kollege von der Gegenpartei, der amtierende Bürgermeister – kurz über alle gibt es einen Grund, die Nerven zu verlieren. Kurz vor den Wahlen dann aber ein Anfall, der alles ändert. Dieter ist geläutert, egal was kommt, er findet es wunderbar, will sich nicht mehr einsetzen, durchboxen oder gar wehren. Das wiederum passt nun seiner Familie gar nicht und sie beschließt ihm eine Lektion zu erteilen, damit er zwar nicht mehr der Alte, aber wenigstens normal wird.

Die Tradition der Theatergruppe der Soldaten- und Reservistenkameradschaft ist lange und reicht bis ins Jahr 1986 zurück. Das gelingt nur, weil sich immer neue Mitstreiter auf der Bühne finden, wie in diesem Jahr Sabine Pfeiler und Michael Eisenhuth. Jürgen Krämer ist schon seit 2004 dabei, dazu kommen Marion Behringer, Luna Tanriverdi.O., Matthias Haag und Achim Krämer, Regie führt Christine Hirsch.

Gezeigt wird "Normal wäre schön" am Sonntag, den 15. Dezember um 14 Uhr, Einlass ab 13 Uhr, im Vereinsheim der Soldaten- und Reservistenkameradschaft, der Eintritt ist frei. Öffentliche Generalprobe ist am 13. Dezember um 17.30 Uhr.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren