MAINSTOCKHEIM

Bürgermeisterbilanz: Ein anstrengendes Jahr 2017

Nicht alles ist im Mainstockheimer Gemeinderat in vergangenen Jahr perfekt gelaufen.
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Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs verabschiedete in der Jahresschlusssitzung des Gemeinderat am Samstagabend Greta Müller, Gisela Arnold, Karin Rügamer und Dagmar Lüttich nach vielen Jahren in Dienste der Gemeinde Mainstockheim in den Ruhestand. Foto: Foto: Robert Haaß

Nicht alles ist im Mainstockheimer Gemeinderat in vergangenen Jahr perfekt gelaufen. Denn viele Diskussionen im Rat, aber auch mit einigen Bürgern haben, so Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs am Samstagabend in seiner Jahresschlussrede, viel Zeit und Kraft gekostet. Doch Fuchs hatte auch positive Nachrichten dabei.

Entscheidung gefallen Lange hatten die Räte diskutiert, wie die Erweiterung des Kindergartens erfolgen soll. Am Ende stand ein Neubau für die Erweiterung und eventuell auch ein neuer Träger. Nun aber konnte das Grundstück direkt neben dem bestehenden Kindergarten für ein Erweiterungsgebäude erworben werden. Zudem bleibt die Trägerschaft in einer Hand, die evangelische Kirchengemeinde sorgt für eine einheitliche Lösung. Gleich im Januar wollen die Räte einen Architekten bestimmen und so in die konkrete Planung einsteigen. Unerwartetes wird kommen

Neben dem Kindergarten sind es die Tiefbauplanung für das neue Baugebiet, die Verfüllung der alten Bergstollen am Mühlenweg, viele kleinere Aufgaben und sicher auch das eine oder andere Unerwartete, die 2018 auf das Ratsgremium warten.

Höhepunkt des Abends war dann allerdings die Verabschiedung langjähriger Gemeindemitarbeiterinnen. So war Greta Müller über 50 Jahre lang die „gute Fee“ nicht nur im Rathaus. Auch im Feuerwehrhaus und in der Kläranlage sorgte sie für die notwendige Sauberkeit, hat sich zudem bei vielen Aktionen der Gemeinde beteiligt und nebenbei, so Fuchs ein wenig ironisch „vier Bürgermeister verschlissen“. Auch ihre langjährige Vertreterin Gisela Arnold begibt sich in den Ruhestand – für Nachfolge ist besorgt.

Die gute Seele

Nach dem Umzug der Gemeindebücherei in den Rathaussaal vor 40 Jahren hatte der damalige Leiter Wilhelm Ergang die Leitung an seine Tochter Dagmar Lüttich übergeben. Sie begleitete die Bücher bei der Rathaussanierung ins Feuerwehrhaus und zurück ins Rathaus, dort erstmals mit eigenem Raum mit neuem Büchersortiment. Dort ist Dagmar Lüttich „die gute Seele des Ganzen“, so Fuchs. Mit ihr geht auch ihre langjährige Mitarbeiterin Karin Rügamer – eine Nachfolge soll noch in der ersten Januarhälfte bestimmt werden.

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