Iphofen

Bürgermeister feierten Förderbescheid über 285 000 Euro

Am Montag gab es gleich zweifachen Grund zum Anstoßen: Ottmar Porzelt, der Chef des Amtes für ländliche Entwicklung (ALE), überbrachte einen Förderbescheid über 285 000 Euro. Zusätzlich hieß Peter Kraus, der ab Oktober seinen Rödelseer Kollegen Burkhard Klein ablösen wird, Linda Schlereth als neue Allianzmanagerin willkommen.
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Mainbernheims Bürgermeister Peter Kraus begrüßte die neue Allianzmanagerin Linda Schlereth an ihrem ersten Arbeitstag mit einem Blumenstrauß. Foto: Hartmut Hess
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Die Sektkorken knallten und die Bürgermeister der sieben Mitgliedsgemeinden der Kommunalen Allianz Südöstlicher Landkreis Kitzingen, Ingrid Reifenscheid-Eckert (Willanzheim), Herbert Volkamer (Markt Einersheim), Ludwig Weigand (Iphofen), Peter Kraus (Mainbernheim), Rainer Ott (Martinsheim), Horst Kohlberger (Rödelsee) und Heinz Dorsch (Seinsheim) prosteten sich zu. Am Montag gab es gleich zweifachen Grund zum Anstoßen: Ottmar Porzelt, der Chef des Amtes für ländliche Entwicklung (ALE), überbrachte einen Förderbescheid über 285 000 Euro für die Förderperiode der künftigen vier Jahre. Zusätzlich hieß Peter Kraus, der ab Oktober seinen Rödelseer Kollegen Burkhard Klein ablösen wird, Linda Schlereth als neue Allianzmanagerin willkommen.

Linda Schlereth tritt die Nachfolge von Claudia Hebert an, deren Position als Allianzmanagerin seit April vakant war. Die 23-Jährige aus Würzburg hat ein Studium der Humangeografie absolviert und bereitet derzeit ihren Masterabschluss vor. Am Dienstsitz in Iphofen wird sie zunächst 20 Stunden pro Woche beschäftigt sein, später aber in Vollzeit im Amt sein. Innerhalb ihres neuen Arbeitsumfelds kennt sie sich schon aus. Ihre Bachelor-Arbeit schrieb sie über das Thema "Strukturwandel und Landnutzung im südöstlichen Landkreis Kitzingen". Peter Kraus begrüßte sie an ihrem ersten Arbeitstag mit einem Blumenstrauß.

Peter Kraus erinnerte auch an die Gründungsphase der interkommunalen Allianz, die als "Südöstlicher Landkreis Kitzingen" am 4. Juni 2014 aus der Taufe gehoben wurde und im Jahr 2017 in "Südost7/22" umfirmierte. Die Allianz sei gewachsen und habe einiges auf den Weg gebracht, wie beispielsweise das gemeinsame Kernwegenetz, runde Tische der Bauhofmitarbeiter, die Aufarbeitung der Gemeinde-Archive oder Leerstandskataster und Potenzialerhebungen zur Innenentwicklung, sagte er. 

Fördergelder für die Zukunft

ALE-Allianz-Betreuer Peter Doneis und sein Chef Ottmar Porzelt hatten den Förderbescheid mitgebracht, der als Arbeitsgrundlage die finanzielle Basis bis September 2023 sichern soll. Ottmar Porzelt ging darauf ein, dass sich die Allianz mit vielen Themen und Fragen der Daseinsvorsorge und der kommunalen Infrastruktur beschäftigt werde. Er berichtete, in welcher Form das ALE mit Flurneuordnungen und Dorferneuerungen begleitet habe. Dabei gehe es darum, Dörfer und Städte im ländlichen Raum lebenswert zu entwickeln und die Menschen unter dem Allianz-Motto "Unsere Heimat. Unser Weg." mitzunehmen.

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