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Biebelried

Bürgermeister Hoh: Schauen, was im Untergrund los ist

Nicht zufrieden ist Gemeinderätin Andrea Czech mit dem weiteren Vorgehen bei der Sanierung der Simultankirche in Kaltensondheim. Bürgermeister Roland Hoh hatte den Gemeinderat in der Sitzung am Dienstag informiert, dass es einen Ortstermin mit Pfarrer, Kirchenpfleger und Architekten gegeben habe. Dabei seien die notwendigen Arbeiten festgelegt worden. Eine Kostenschätzung solle nun zeitnah der Gemeinde vorgelegt werden.
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Die Montage einer Mobilfunkantenne in Westheim wurde kritisch im Gemeinderat hinterfragt. In der Regel ist dies aber genehmigungsfrei. Foto: Gerhard Krämer

Nicht zufrieden ist Gemeinderätin Andrea Czech mit dem weiteren Vorgehen bei der Sanierung der Simultankirche in Kaltensondheim. Bürgermeister Roland Hoh hatte den Gemeinderat in der Sitzung am Dienstag informiert, dass es einen Ortstermin mit Pfarrer, Kirchenpfleger und Architekten gegeben habe. Dabei seien die notwendigen Arbeiten festgelegt worden. Eine Kostenschätzung solle nun zeitnah der Gemeinde vorgelegt werden.

Bürgermeister Roland Hoh betonte, dass es wichtig sei zu wissen, woher die Feuchtigkeit komme. Zu Rate ziehen wolle man noch ein älteres Bodengutachten vom Friedhof. Dieses soll laut Gemeinderätin Renate Zirndt digital vorhanden sein und müsste deshalb von der Verwaltung auch leicht gefunden werden.

Thema schon seit 2015 auf der Tagesordnung

Andrea Czech betonte, dass das Thema nun schon seit 2015 auf der Tagesordnung stünde und nun endlich gehandelt werden müsse. Dem widersprach Hoh nicht, wies aber nochmals darauf hin, dass man erst schauen müsse, was im Untergrund los sei.

Czech fragte in der Gemeinderatssitzung nach, welche Wegstrecke für die Baufahrzeuge zur Errichtung der Freiflächenphotovoltaikanlage beim Funkmast bei Kaltensondheim denn nun genehmigt worden sei. Denn die Ausschilderung der Firma für die Baustelle sei auf einem anderen Weg als dem genehmigten gewesen. Dies werde überprüft, sicherte Hoh zu.

Ebenso wird es eine Nachfrage wegen der Errichtung einer Mobilfunkantenne auf einem Gebäude in Westheim geben. Gemeinderat Manfred Kleinschrodt betonte allerdings, dass es seiner Kenntnis nach keiner Genehmigung bedürfe.

Gemeinden müssen prüfen, ob private Arbeiten günstiger kommen

Regelmäßig muss eine Gemeinde überprüfen, ob es sie nicht günstiger käme, bestimmte Arbeiten zu privatisieren. In Frage kämen hier zum Beispiel der Winterdienst, der Straßenunterhalt oder die Grünpflege. Laut Bürgermeister Roland Hoh ergäbe sich bei einer Privatisierung aber keine Ersparnis. Deswegen solle alles wie bisher gehandhabt werden und vor allem vom gemeindlichen Bauhof ausgeführt werden.

Einstimmig erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen zur Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit zwei Garagen und Carport in der Birkenstraße in Biebelried. Das Gremium billigte die beantragten Befreiungen vom Bebauungsplan. Die Kniestockhöhe beträgt statt einem nämlich 2,22 Meter. Die beantragte Wandhöhe liegt bei 5,40 statt 4,50 Meter. Durch die beabsichtigte zulässige Dachneigung von 25 Grad werde, wie Bürgermeister Roland Hoh vortrug, die maximal zulässige Firsthöhe eingehalten.

Bauplatz in Kaltensondheim geht an Bewerber aus Eibelstadt

Wie schon in einigen Sitzungen zuvor, wurde auch der nächste Bauplatz im Kaltensondheimer Baugebiet Pförtlein öffentlich vergeben. Den Bauplatz Nummer acht bekamen Bauwerber aus Eibelstadt.

Für die Kommunalwahl bestimmte der Gemeinderat Ariane Nemcsok von der Verwaltungsgemeinschaft als stellvertretende Wahlleiterin. Die bisherige hatte Ende 2019 ihre Tätigkeit bei der Verwaltungsgemeinschaft Kitzingen beendet.

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