Volkach

Bürgerinitiative will „gemeinsam das Beste für Volkach“

Von der Bürgerinitiative Landschaftsschutz Mainschleife reagiert deren Vorsitzender Elmar Erhard auf Presseberichte zum Ratsbegehren gegen den Komplex am Main. Er schreibt in einer Stellungnahme: „Mit diesem Ratsbegehren wollen der Bürgermeister und die Stadträte den Bürgern die Möglichkeit bieten, eine Entscheidung über das Hotel auf Stelzen herbeizuführen. Leider ist der Vorschlag zur Formulierung vom FWG-Fraktionsvorsitzenden Herbert Römmelt sehr schwammig und auch irreführend formuliert. Die Fragestellung beinhaltet, ob die Fläche der Stadt Volkach dem Investor zur Verfügung gestellt werden soll.“
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Von der Bürgerinitiative Landschaftsschutz Mainschleife reagiert deren Vorsitzender Elmar Erhard auf Presseberichte zum Ratsbegehren gegen den Komplex am Main. Er schreibt in einer Stellungnahme: „Mit diesem Ratsbegehren wollen der Bürgermeister und die Stadträte den Bürgern die Möglichkeit bieten, eine Entscheidung über das Hotel auf Stelzen herbeizuführen. Leider ist der Vorschlag zur Formulierung vom FWG-Fraktionsvorsitzenden Herbert Römmelt sehr schwammig und auch irreführend formuliert. Die Fragestellung beinhaltet, ob die Fläche der Stadt Volkach dem Investor zur Verfügung gestellt werden soll.“

BI sieht drei Möglichkeiten

Daraus ließen sich, so Erhard weiter, bei Zustimmung durch ein Ratsbegehren drei Möglichkeiten durch die Stadt Volkach ableiten: Die Stadt Volkach verkauft die Fläche an den Investor. Oder: Die Stadt Volkach verschenkt die Fläche an den Investor. Oder: Die Stadt Volkach kann im Zuge des Erbbaurechts dem Investor die Fläche bis zu 99 Jahre kostenlos zur Verfügung stellen. Der Vorschlag sei also „für den Bürger nicht eindeutig“.

Weiter schreibt Erhard: „Wir hoffen, dass die Stadträte in der angekündigten Zusammenkunft der Fraktionsvorsitzenden zur Ausformulierung der finalen Fragestellung ihre Arbeit so verrichten, dass nicht nur die Fragestellung eindeutiger ist, sondern auch der Bürger die Information erhält, was die Stadt Volkach genau vorhat.“ Der Astheimer bietet an, „bei einer solchen Formulierungshilfe zur Verfügung“ zu stehen.

Fairen und tragfähigen Kompromiss finden

Erhard bezieht zudem Stellung zu den Vorwürfen aus dem Volkacher Stadtrat, man würde polarisieren und auf verbale Attacken setzen. Er schreibt: „In keinster Weise wurde Herr Kornell oder einer der Stadträte als Verbrecher bezeichnet. Es gab lediglich die Aussage, dass das Hotelprojekt ein Verbrechen an der Bevölkerung sei.“

Man wolle „gemeinsam das Beste für Volkach und als Bürgerinitiative gemeinsam einen fairen und tragfähigen Kompromiss finden“, betont Erhard abschließend in seiner Stellungnahme.



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