Wiesentheid

Bürgerblock feiert sein 70-jähriges Bestehen

Mit einem Fest erinnerten Bürgerblock/Freie Wähler Wiesentheid an ihre 70-jährige Geschichte. Und zugleich stellten sie aktuelle kommunalpolitische Themen vor.
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Festakt zum 70-jährigen Bestehen des Bürgerblocks Wiesentheid (von links): Fraktionsvorsitzender Michael Rückel, Staatsekretärin Anna Stolz,  Dritter Bürgermeister Heinrich Wörner, Landrätin Tamara Bischof und Ortsvorsitzender Niklas Kapp. Foto: Wolf-Dieter Gutsch

Anlässlich seines 70-jährigen Bestehens hatten Bürgerblock/Freie Wähler Wiesentheid zu einem Fest ins evangelische Gemeindezentrum eingeladen. In Vertretung des Kreisvorsitzenden der Freien Wähler dankte Bürgermeister Volker Schmitt (Schwarzach) für das langjährige kommunalpolitische Engagement des Bürgerblocks. 

Aus der Geschichte des Ortsverbandes berichtete das Ehrenmitglied Alfred Rückel, zugleich Kreisrat. Schon bei der Gemeinderatswahl 1948 beteiligte sich eine im damals überwiegend land- und holzwirtschaftlich geprägten Wiesentheid "Parteilose Wählergruppe"; Schreinermeister Fritz Heining und Kaufmann August Kaiser zogen für sie in den Wiesentheider Gemeinderat ein. 1949 gab sich die Gruppe den Namen "Bürgerblock Wiesentheid". 1989 wurde der Bürgerblock Wiesentheid als eingetragener Verein etabliert.

Anschließend hielt Kultus-Staatssekretärin Anna Stolz (Freie Wähler) den Festvortrag. Sie berichtete ausführlich von der auch für sie neuen und interessanten Arbeit im Bildungssektor sowie den anstehenden Problemen wie Inklusion, Digitalisierung und Lehrerbildung. Ein wichtiger Gesichtspunkt im Ministerium sei die politische Bildung, die in allen Schularten nun verstärkt angeboten wird und von der man sich eine positive Auswirkung auf das Denken und Handeln der heranwachsenden Generation erwarte.

Rückblick und Ausblick

Landrätin Tamara Bischof (FW) bedankte sich für die Unterstützung in der Kreispolitik, in der der  Ortsverband Wiesentheid zu den Säulen im Landkreis gehöre.

Michael Rückel, der Fraktionsvorsitzende des Bürgerblocks im Marktgemeinderat, wies auf die Erfolge der Fraktion in den vergangenen Jahren hin – insbesondere auf die Initiative zur Einrichtung eines Rettungszentrums vor Ort. Auch die Ausweisung des neuen Industriegebietes Mähling sei vom Bürgerblock seit 2010 betrieben worden. Zugleich dränge man seit 2013 auf die Realisierung eines  Hochwasserschutzkonzepts und engagierte sich gegen den Bau einer "Salatfabrik".

Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten Schüler der Sing- und Musikschule Steigerwald.

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