BRÜNNAU

Brünnau feiert ausgelassen Kirchweih

Vier Tage feiern die Brünnauer ihre Kirchweih. Der Höhepunkt ist der von der Dorfjugend gestaltete Kirchweihumzug am Sonntagnachmittag. Mit drei Gespannen zogen die Brünner, wie sie im Volksmund genannt werden, durch den Ort.
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Drei Motivwagen, einer davon das Ochsengespann von Fritz Reuther (Ochsenkutscher), waren am Kirchweihumzug der Dorfjugend in Brünnau beteiligt. Der Höhepunkt, die Kirchweihpredigt durch Matthias Reuther, kam bei den zahlreichen Besuchern richtig gut an. Foto: Foto: Hans Rössert

Vier Tage feiern die Brünnauer ihre Kirchweih. Der Höhepunkt ist der von der Dorfjugend gestaltete Kirchweihumzug am Sonntagnachmittag. Mit drei Gespannen zogen die Brünner, wie sie im Volksmund genannt werden, durch den Ort.

Über viele Jahre war das Ochsengespann von Fritz Reuther, dessen Tiere im Stall der Familie Bedenk in Schallfeld stehen, der Hingucker vieler Umzüge, wie auch in Brünnau selbst. Nach dem überraschenden Tod seines Ochsen Max musste an der Kirchweih erstmals der Jungochse Linus als Begleiter von Moritz herhalten.

Der Höhepunkt des Kirchweihumzuges ist alljährlich die Kirchweihpredigt von Matthias Reuther an der örtlichen Gastwirtschaft. In mehreren Glossen aus dem vergangenen Jahr erwischte sich so mancher Bürger selbst in den Geschichten. Oftmals ging ein gelassenes Schmunzeln über die Lippen der Betroffenen. Aber es half nichts, ungeschehen konnte man die Geschichten nicht mehr machen.

Nach einem Sportheimeinbruch sucht man den oder die Täter heute noch. Der Klimawandel wird immer krasser, da klauen sie jetzt schon das Friedhofswasser, waren Begebenheiten, über die berichtet wurde. Einem Brünnauer Hund ging es gut, später vielleicht nicht mehr so. Einen 40-Euro Einkauf von Fleisch hat man in der Küche vergessen, der Hund hat alles aufgefressen. Das richtige Datum im Ehering hätte viel Ärger erspart, war eine weitere Begebenheit.

Nur weil der Bayerische Rundfunk kam, waren so viele, auch ältere Spieler beim Training. Der Rundfunk war aber nur wegen eines Stammzellenspenders gekommen. Auch sonst erschienen die Fußballer immer wieder in der Predigt. Nach dem Klassenerhalt wurde ausgiebig bei einer Floßfahrt gefeiert, bis zum Erbrechen.

Den Vorsitzenden von Sportverein und Feuerwehr und weiteren Honoratioren wurden Ständerchen dargebracht. Viele weitere Begebenheiten wurden von der Musikgemeinschaft aus Ebrach/Großgressingen und Rauhenebrach untermalt, die auch den Kirchweihumzug begleiteten.

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