Wiesentheid

Briefe für Freiheit Verfolgter geschrieben

Am Tag der Menschenrechte startete Amnesty International weltweit wieder den Briefmarathon– und die Schulfamilie desGymnasiums Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid (LSH) beteiligte sich daran.
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Schüler des Q12-Sozialkundekurses 2sk1 mit ihren unterschriebenen Petitionen für den Briefmarathon von Amnesty International. Foto: Eva Burkard

Am Tag der Menschenrechte startete Amnesty International weltweit wieder den Briefmarathon– und die Schulfamilie des Gymnasiums Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid (LSH) beteiligte sich daran. Innerhalb weniger Tage schreiben Menschen Millionen von Briefe, um ihre Solidarität mit Menschen auszudrücken, die in Gefahr sind. Und sie appellieren an Regierungen, die Menschenrechte zu achten. Laut Mitteilung der Schule beteiligten sich vor allem Schüler in den Jahrgangsstufen 8 bis 12 u.a. in den Fächern Ethik und Sozialkunde. Schon vor Ende dieser Aktion haben die Jugendlichen knapp 400 Petitionen unterschrieben und abgegeben.

Für die Teilnehmer an dieser Aktion ist es eine Kleinigkeit eine Petition zu unterschreiben, aber für die Betroffenen sind die Petitionen ein Hoffnungsschimmer und eine Erinnerung daran, dass ihr Schicksal weltweit Aufmerksamkeit bekommt. Denn „nichts ist wirksamer als internationale Aufmerksamkeit. Je mehr Menschen beim Briefmarathon mitmachen, desto größer ist der Druck auf die für Menschenrechtsverletzungen verantwortlichen Regierungen“, sagt der Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland Markus N. Beeko.

Jedes Jahr stellt Amnesty International das Schicksal einiger Menschenrechtsaktivisten in den Vordergrund, wie z.B. das von Atena Daemi, die sich gegen die Todesstrafe im Iran einsetzt und aufgrund dessen inhaftiert ist, oder auch Nonhle Nbuthuma, die sich in Südafrika gegen ein Bergbauunternehmen wehrt, das Titan auf dem Land der Amadiba (einem Volk, welchem sie angehört) abbauen will. Auch diese beiden Aktivistinnen unterstützen die Schüler am LSH. 

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